{"id":941,"date":"2017-12-18T15:31:36","date_gmt":"2017-12-18T14:31:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.sprachen-sinnvoll-lernen.de\/?p=941"},"modified":"2021-01-01T14:56:21","modified_gmt":"2021-01-01T13:56:21","slug":"dezember-2017-eine-weihnachtliche-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bettina-bonkas.com\/en\/dezember-2017-eine-weihnachtliche-geschichte.html","title":{"rendered":"Dezember 2017: Eine weihnachtliche Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.sprachen-sinnvoll-lernen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/2017-12-09-10-56-58.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-942\" src=\"http:\/\/blog.sprachen-sinnvoll-lernen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/2017-12-09-10-56-58-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"93\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/bettina-bonkas.com\/wp-content\/uploads\/2017-12-09-10-56-58-169x300.jpg 169w, https:\/\/bettina-bonkas.com\/wp-content\/uploads\/2017-12-09-10-56-58-576x1024.jpg 576w, https:\/\/bettina-bonkas.com\/wp-content\/uploads\/2017-12-09-10-56-58-768x1365.jpg 768w, https:\/\/bettina-bonkas.com\/wp-content\/uploads\/2017-12-09-10-56-58-864x1536.jpg 864w, https:\/\/bettina-bonkas.com\/wp-content\/uploads\/2017-12-09-10-56-58.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 93px) 100vw, 93px\" \/><\/a> Foto: Leonard Bonkas<\/p>\n<p><strong>Das Licht<\/strong> von Bettina Bonkas &#8211; auf Deutsch<\/p>\n<p><strong>A<\/strong>ngespannt sa\u00df Steph vor dem Computer. Schnell noch die letzten Eingaben, bevor sie zur Bahn hetzen w\u00fcrde. Sie war schon wieder richtig sp\u00e4t dran, aber diesen einen Satz musste sie noch unbedingt fertig tippen. Perfekt! Jetzt noch speichern und dann w\u00fcrde sie den ganzen Weg zur Bahn joggen. Nicht gerade das, worauf sie jetzt Lust hatte, aber wie sagte ihre beste Freundin Maja immer so sch\u00f6n: \u201eDu musst mehr Sport treiben, meine S\u00fc\u00dfe!\u201c 10 Minuten zur Bahn joggen kam Sportmachen gleich, das musste gen\u00fcgen.<\/p>\n<p><strong>S<\/strong>teph wechselte schnell in ihre Winterschuhe, schnappte sich ihre Tasche und rannte zur S-Bahn. Diese kam schon eingefahren, als sie zum Bahnsteig kam. Schnell noch die Treppen hoch sprinten und rein in die Bahn. Sie quetschte sich zu den Massen von Bahnreisenden, aber das war ihr egal, Hauptsache, sie hatte den Zug bekommen. Ansonsten h\u00e4tte sie eine dreiviertel Stunde auf ihren Anschlusszug warten m\u00fcssen, nicht gerade ein Vergn\u00fcgen bei der K\u00e4lte und auf dem zugigen Bahnsteig. Die Bahn fuhr <u>an<\/u>, als ihr einfiel, dass sie ja ihre Mutter besuchen wollte. Dazu h\u00e4tte sie in eine andere Bahn einsteigen m\u00fcssen. St\u00e4ndig diese bl\u00f6de Hetzerei, da gingen immer wieder Dinge unter. Sch\u00f6ner Mist! Der Besuch bei ihrer Mutter war schon l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig.<\/p>\n<p><strong>S<\/strong>ie war eine reizende \u00e4ltere Dame, die bewundernswert ihren Alltag mit 87 Jahren stemmte. Von ihren Freunden h\u00f6rte sie da ganz andere M\u00fctter-Storys: von Erwartungshaltungen, indirekten Vorw\u00fcrfen &#8211; blo\u00df nicht Dinge direkt beim Namen nennen, Beleidigtsein und wei\u00df der Geier noch was alles. Grauselig! Steph war froh um ihre Mama. Klar stritten die beiden sich auch, aber auf ihre Mutter lie\u00df Steph nichts kommen. Vielleicht hatten die beiden auch so eine enge Beziehung, weil ihr Vater die Familie schon fr\u00fch verlassen hatte.<\/p>\n<p><strong>A<\/strong>m Anfang, als Steph noch klein war, hatte sie ihn immer wieder gesehen und er hatte viel Zeit mit ihr verbracht, aber schlie\u00dflich hatte er eine neue Familie gegr\u00fcndet und seine Tochter aus der ersten Beziehung nach und nach aus seinem Leben verbannt. Das tat richtig weh, verdammt weh sogar, aber sie hatte gelernt, damit zu leben und heute vermisste sie ihren Vater nicht mehr. Hey, warum hatte sie jetzt solche bl\u00f6den Gedanken? Ach stimmt, Ausl\u00f6ser war die falsche Bahn. Aber vielleicht war es gar nicht so schlecht, dass sie jetzt nach Hause fuhr, denn es fing an zu schneien und da kam der Bahnverkehr erfahrungsgem\u00e4\u00df sowieso zum Erliegen. Sie w\u00fcrde ihre Mama sp\u00e4ter anrufen und einen anderen Tag vereinbaren.<\/p>\n<p><strong>N<\/strong>och zwei Haltestelle, dann konnte sie endlich aussteigen und in ihre Bahn nach Hause wechseln. Diese w\u00fcrde zum Gl\u00fcck leerer sein. An der Haltestelle wurde Steph zusammen mit den anderen Reisenden aus der Bahn gesp\u00fclt und zusammen mit den anderen Reisenden lief sie die Treppe hinunter. Sie lief die Unterf\u00fchrung entlang und die Treppe wieder hoch zum anderen Bahngleis. In 15 Minuten w\u00fcrde ihre Bahn kommen, noch gen\u00fcgend Zeit, sich schnell einen w\u00e4rmenden Cappuccino zu holen. Sie lie\u00df sich ihren Coffee to go Becher bef\u00fcllen und lief zur\u00fcck zum Bahnsteig. Ihr Zug fuhr mit 7 Minuten Versp\u00e4tung ein. Dankbar lie\u00df sich Steph in einen Sitz fallen. Eigentlich h\u00e4tte sie alles darum gegeben, jetzt einfach nur ihre Augen zu schlie\u00dfen und zu d\u00f6sen, aber sie musste unbedingt noch ein paar Mails durchgehen. Sie klappte ihren Laptop auf und fing an zu lesen.<\/p>\n<p><strong>I<\/strong>hre Gedanken schweiften immer wieder ab, sie hatte Probleme sich zu konzentrieren. Irgendwie, schleichend, war alles immer mehr geworden: die Arbeit, die Verantwortung f\u00fcr Mama, auch wenn diese f\u00fcr ihr Alter noch sehr fit war, so sah und h\u00f6rte sie doch sehr schlecht und konnte Briefe nicht mehr alleine lesen, geschweige denn selbst schreiben. Ja, und dann war da nat\u00fcrlich auch noch die Verantwortung f\u00fcr Yanik, ihren Sohn. Auch wenn er schon 17 Jahre alt war und \u00fcbern\u00e4chstes Jahr sein Abi machen w\u00fcrde, so brauchte er sie nat\u00fcrlich, auch jetzt noch.\u00a0 Noch immer war er sich nicht dar\u00fcber im Klaren, was er nach der Schule machen wollte. Ihre Mutter sah das entspannt, aber Steph machte sich so ihre Sorgen. Eine gute Ausbildung, am besten in Form eines Studiums war heutzutage wichtiger denn je. Sie w\u00fcrde ihn zu Hause daran erinnern, schnellstm\u00f6glich einen Termin f\u00fcr ein Beratungsgespr\u00e4ch bei der Agentur f\u00fcr Arbeit auszumachen. Von seinem Vater war Steph schon lange getrennt, da war Yanik noch im Kindergarten. Ralph und sie teilten sich beide das Sorgerecht und es funktionierte in den meisten F\u00e4llen angenehm problemlos.<\/p>\n<p><strong>W<\/strong>enn sie jetzt so an Ralph dachte, fiel ihr auf, dass er in der letzten Zeit etwas blass und unkonzentriert wirkte; sie hoffte, dass alles in Ordnung mit ihm war. Auch wenn sie schon lange getrennt waren, verband beide doch noch eine sehr freundschaftliche Beziehung und Steph erinnerte sich noch sehr lebhaft daran, wie seine Krebserkrankung vor f\u00fcnf Jahren sie belastet hatte. Wenn sie sich richtig erinnerte, hatte er damals \u00e4hnliche Symptome: Bl\u00e4sse, M\u00fcdigkeit, fehlende Konzentration. Sie w\u00fcrde ihn bitten, schnellstm\u00f6glich zum Arzt zu gehen. Ach, immer gab es irgendetwas wor\u00fcber sie sich Gedanken machte. H\u00f6rte das denn nie auf? Im Gegenteil, es schien immer nur schlimmer zu werden und sie fand es zunehmend schwieriger zu entspannen. Steph merkte, wie ihre Gedanken immer tr\u00fcber wurden.<\/p>\n<p><strong>I<\/strong>hr Blick schweifte ab, sie schaute gedankenverloren in den verschneiten Winterwald. Fr\u00fcher, als Kind, ging sie gerne mit ihrem Vater im Wald spazieren. Er erz\u00e4hlte ihr dann immer Geschichten und sie war lange fest davon \u00fcberzeugt, dass im Wald Feen, Elfen und Wichtel lebten. Als Kind hatte sie sich immer vorgestellt, dass sie im Winter in Bauten unter der Erde wohnten, die sie sich gem\u00fctlich eingerichtet hatten mit Fellen als Kuschelzonen, mit H\u00f6lzern aus dem Wald, aus denen sie Sitzgelegenheiten und Tische zimmerten und Tannenzapfen, N\u00fcsse und Wurzeln, mit denen sie wundersch\u00f6ne Dekorationen zauberten.<\/p>\n<p>\u201e<strong>K<\/strong>\u00f6nnen Sie sie auch sehen?\u201c h\u00f6rte sie pl\u00f6tzlich eine Stimme fragen. Im Nu war Steph wieder mit ihren Gedanken in der Bahn. Sie drehte sich zur Seite und sah einen Mann, der sie direkt ansah. Er war vielleicht um die vierzig, hatte blonde l\u00e4ngere Haare, die seitlich aus seiner braunen Wollm\u00fctze hervorschauten, einen Bart, so eine Mischung aus Voll- und keinem Vollbart, gr\u00fcne Augen, Lachfalten und einen freundlichen Gesichtsausdruck.<\/p>\n<p>\u201e<strong>I<\/strong>ch habe Sie schon beobachtet eine Weile.\u201c Er sprach mit einem leichten Akzent, den Steph nicht einordnen konnte. \u201eSie sehen aus sorgenvoll, aber wenn Sie in den Wald schauen, Ihre Gesichtsz\u00fcge sind entspannt. Auf Island wachsen wir auf mit Elfen und Trollen. Keine Ahnung, ob sie existieren wirklich, aber sie geben mir ein gutes Gef\u00fchl. Die Natur ist ganz wichtig f\u00fcr uns Isl\u00e4nder. Sie ist m\u00e4chtig und magisch. Wir Menschen k\u00f6nnen nicht erkl\u00e4ren alles. Aber das ist nicht wichtig. In Sch\u00f6nheit liegt Magie. Und Magie macht unser Leben reicher und leichter. Nehmen Sie sich Zeit, wieder das Sch\u00f6ne zu lassen in Ihr Leben und vertrauen Sie\u201c, f\u00fcgte er hinzu. Der Mann schaute Steph direkt an. \u201ePassen Sie auf auf sich. So, ich muss jetzt aussteigen.\u201c Und mit diesen Worten verschwand Stephs Sitznachbar in Richtung Ausstieg. An der T\u00fcr drehte er sich noch einmal zu ihr um und l\u00e4chelte sie an, bevor er raus in den Schnee verschwand.<\/p>\n<p><strong>I<\/strong>n ein paar Minuten hatte es dieser fremde Mann nur mit seiner Pr\u00e4senz und seinen Worten geschafft, Steph ein Gef\u00fchl von innerer Ruhe und Geborgenheit zu geben. Sie beschloss spontan, eine Haltestelle fr\u00fcher auszusteigen und durch den Wald nach Hause zu laufen. Sie hatte LED-Kerzen f\u00fcr ihre Mutter gekauft, f\u00fcr deren neuen Adventskranz, nachdem diese ihren alten letztes Jahr angefackelt hatte. Eine andere Sache, die ihr Sorgen bereitete. Aber jetzt w\u00fcrde Steph \u00a0erst einmal eine Kerze von ihrer Mutter anz\u00fcnden und mit einem Licht durch den verschneiten Winterwald nach Hause gehen.<\/p>\n<p><em>In diesem Sinne w\u00fcnsche ich Ihnen eine wundersch\u00f6ne Weihnachtszeit, Zeit, diese ganz eigene Magie dieser besonderen Zeit zu entdecken, Zeit f\u00fcr das Sch\u00f6ne, ein Licht, das Ihnen Vertrauen schenkt und die N\u00e4he von Menschen, die Ihnen guttun.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>The light<\/strong> by Bettina Bonkas &#8211; in English<\/p>\n<p><strong>S<\/strong>teph was sitting in front of her computer, she was rather stressed. Quickly the last entries before she would rush to get her train. She was really late again but she had to finish typing that last sentence. Perfect! Now, saving her file and then she would jog to the train station. Not exactly what she fancied doing now but what did her best friend Maja kept saying: \u201cYou have to do sport, darling!\u201d 10 minutes jogging to the train station was sport, that had to do.<\/p>\n<p><strong>I<\/strong>n a hurry, Steph changed into her winter boots before she grabbed her bag and ran to the tube station. The train was already approaching the station when she came to the platform. So, quickly she jumped up the stairs and into the train. She squeezed herself into the tube which was packed with people. It didn\u2019t matter, the main thing was that she had got her train. Otherwise she would have had to wait three quarters of an hour for her connecting train, not really a pleasure in the cold and with the draught on the platform. The train was starting when she remembered with a start that she had planned to see her mum. That meant she should be on a different train. She was always in a hurry and as a consequence things simply slipped her mind with all the stuff she had on her mind. Damn it! Visiting her mum again was more than overdue.<\/p>\n<p><strong>S<\/strong>he was a lovely elderly lady of 87 who managed her everyday life in a most admiring way. The \u201cmother-stories\u201d she heard from her friends were completely different: from high expectations to indirect criticism \u2013 subliminal remarks, you had to read between the lines and so difficult to deal with, being offended and Lord only knows what else. Terrible! Steph was really glad about her mum. Sure, they had arguments too but Steph loved her mum dearly. Their relationship might have been so strong because her father had left the family long ago.<\/p>\n<p><strong>I<\/strong>n the beginning, when Steph was still little, she had seen him regularly and he had spent a lot of time with her until he had started a new family. He then let his daughter from his first marriage disappear more and more out of his life. That hurt, it damn hurt but she had learnt to live with it and now she didn\u2019t miss him anymore. Hey, why did she have those stupid thoughts now? Ah, she remembered, she was on the wrong train. But maybe that wasn\u2019t too bad really as it had started to snow and the trains would grind to a halt, she knew that from experience. She would call her mum later and arrange to meet another day.<\/p>\n<p><strong>A<\/strong>nother two stations and then, finally, she could get off and change into her train home. Fortunately that one would be emptier. At the station, together with her fellow passengers, Steph was pushed out of the train and together with her fellow passengers she went down the stairs. She went along the underground crossing and the stairs up to the platform. Her train would come in 15 minutes, enough time for a nice steaming cappuccino. She had her coffee-to-go-cup filled up and went back to the platform. Her train arrived with a seven-minute delay. Grateful for a seat Steph sat down. She was longing to just close her eyes and take a nap but she had to go through some e-mails. She opened her laptop and started reading.<\/p>\n<p><strong>H<\/strong>er thoughts drifted away, she struggled to concentrate. Somehow, gradually really, everything had become more: work, the responsibility of her mum, even though she was really fit for her age, her eyesight and hearing were really poor and she couldn\u2019t read letters on her own, let alone write any. And then, she was of course responsible for Yanik, her son. Even if he was already 17 and would take his A levels next year, he still needed her. He still had no idea what he wanted to do after school. Her mum was relaxed about it but Steph was worried. Good training, ideally with a college degree, was more important than ever. She would remind him to get an appointment at the job agency for counseling ASAP. Steph had been separated from Yanik\u2019s father for a long time, he was still in kindergarten at the time. Ralph and she shared custody for him and it worked pleasantly well in most cases.<\/p>\n<p><strong>W<\/strong>hen she thought of Ralph, she realized that he seemed a bit pale and lacking concentration recently; she hoped that everything was OK with him. Even though they had been separated for a long time, they had remained friends and she remembered vividly how distressful she had experienced his cancer disease five years ago. If she remembered correctly, he had similar symptoms back then: paleness, tiredness, lack of concentration. She would ask him to go to the doctor\u2019s immediately. There was always something to worry about. Would that never end? On the contrary, it seemed to get worse and she found it increasingly difficult to relax. Steph, noticed that she was becoming really gloomy.<\/p>\n<p><strong>H<\/strong>er eyes started to wander and caught in thoughts she looked into the snowy winter forest. In former times, when she was a child, she really enjoyed going into the forest with her dad. He would tell her stories and for a long time she was convinced that fairies, elves and trolls lived in the forest. As a child she had always imagined that they lived in caves under the earth which they had equipped comfily with fur as cuddling zones, seats and tables made from wood, and with nuts and roots from which they had conjured up beautiful decorations.<\/p>\n<p>\u201c<strong>C<\/strong>an you see them, too?\u201d, she heard a voice next to her all of a sudden. In no time Steph was back in the train with her thoughts. She turned to the side and saw a man who was looking at her. He was a man of around forty, he had long blond hair which looked out of the sides of his brown woolen hat, a beard, a mix between a full beard and not a full beard, green eyes, laughter lines and a friendly expression.<\/p>\n<p>\u201c<strong>I<\/strong>\u2019ve been watching you for a while.\u201d He spoke with a slight accent which Steph couldn\u2019t place. \u201cYou look worried but when you look into the forest, your face is relaxed. On Island we grow up with elves and trolls. No idea if they exist really but they give me a good feeling. Nature is very important for us islanders. She is magic and powerful. We humans can\u2019t explain everything. But that isn\u2019t important. There\u2019s magic in beauty and magic makes our life richer and lighter. Take your time to let beauty into your life again and have faith\u201d, he added. The man looked at her directly. &#8220;Look after yourself. So, I have to get off now.&#8221; And with these words Steph\u2019s seatmate disappeared in the direction of the exit. At the door he turned around to her and smiled at her before he finally disappeared out into the snow.<\/p>\n<p><strong>O<\/strong>nly in a few minutes, this stranger had succeeded by his sheer presence and with his words that Steph had a feeling of peace of mind and a feeling of security. She decided spontaneously to get off one station earlier and to walk home through the forest. She had bought LED-candles for her mum, for her new Advent wreath after her mum had set fire to her old one last year. Another thing to worry about. But now Steph would light one of her mum\u2019s candles and would go home through the snowy winter wonderland with a shining light on.<\/p>\n<p><em>In this spirit I wish you a most wonderful Christmas time, time to discover the very own magic and beauty of this time, a light which gives you faith and people around you who do you good.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Foto: Leonard Bonkas Das Licht von Bettina Bonkas &#8211; auf Deutsch Angespannt sa\u00df Steph vor dem Computer. Schnell noch die letzten Eingaben, bevor sie zur Bahn hetzen w\u00fcrde. Sie war schon wieder richtig sp\u00e4t dran, aber diesen einen Satz musste sie noch unbedingt fertig tippen. Perfekt! 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