Juli 2019: Begegnungen

Im Mai gab ich ein “Yes, I can-” Training. “Yes, I can” adressiert sich an Menschen, die gerne mehr Leichtigkeit und Sicherheit in ihr Englisch bringen möchten. Zum Englischsprechen haben die Teilnehmer reichlich Gelegenheit und bei den Übungen aus der Improvisation reichlich Spaß:-).

Ich erlebe bei meinen Trainings immer wieder Überraschungen, aber dass mir danach jemand ein Buch als Geschenk zuschickt, habe ich bislang noch nicht erlebt. Eine sehr schöne Überraschung:-). Schon die Gestaltung des Buches ist besonders: Ein kleines, rechteckiges Format aus hardcover* mit einem bezaubernden Titelbild. Diese schönen Bilder ziehen sich durch das ganze Buch hindurch. Die Geschichte um die ungarische Straßenhündin Zora ist für mich zart und powerful zugleich. Es geht um hope, faith* und vor allem um love. Und: Die Geschichte ist zweisprachig, auf Deutsch und Englisch. Es ist für mich ein Buch, das auf dem coffee table* liegt und und immer wieder angeschaut wird.

Ich persönlich glaube, dass Begegnungen sein sollen. Nicht lange Zeit, nachdem ich  das Buch erhalten hatte, fuhren wir zuerst nach England und dann nach Schottland. Spät abends kamen wir in Schottland an, im Hochsommer bei 13,5 Grad und strömenden Regen. Meine Vorurteile sah ich voll bestätigt. An die Unterkunft hatte ich nicht die größten Erwartungen, die hatte ich mehr oder weniger schnell in Deutschland gebucht, bevor es am nächsten Morgen weiterging zu unserem eigentlichen Hauptziel, einem Cottage near Fort Williams. Erstaunt nahm ich wahr, dass wir in einem sehr gepflegten viktorianischen Haus untergekommen waren. Das Zimmer war wunderschön, ebenso wie die Außenanlagen und das Haus selbst. Liebevolle kleine Details, die mit dem Haus eine Einheit bildeten, fanden sich in jedem Raum. Aber am meisten haben uns Malcolm and his dog Willow* beeindruckt. Beide strahlten etwas ungemein Liebevolles aus und beide hatten die gleichen warmen und ausdrucksstarken Augen.

Unser Schottlandurlaub wurde dann übrigens wunderschön und das Wetter deutlich besser with jaw-dropping* landscapes*, magic lights and friendly, down-to-earth* people.

Willow brachte Zora und das Buch “Prinzessin Zora” in meine Erinnerung. Bei Malcom und Willow dachte ich auch: Die beiden gehören zusammen – they were meant to be together.

Seid ihr neugierig geworden? Hier ist ein Link zu dem Buch: https://www.verlagbegegnungen.de/shop/product_info.php?products_id=94

Für Rezensionen finde ich Amazon immer gut (auch für Zora), unterstützen möchte ich dann aber die individuellen Läden, wie den Verlag aus Schmitten oben oder ihr könnt es auch im Buchladen bestellen.

Enjoy!

Vocab list:
hardcover = fester Einband
faith = Vertrauen
coffee table = Couchtisch
willow = Weide
jaw-dropping = atemberaubend (jaw = Kiefer, Kinnlade – to drop = (herunter-)fallen)
landscape = Landschaft
down-to-earth = bodenständig, unkompliziert

Februar 2019: Englisch lernen mit “short stories” und eine “walking tour” in London

Ein wenig verspätet kam ich dazu, die Januar-Ausgabe vom Spotlight Magazin zu lesen. Diese Ausgabe kann ich euch aus mehreren Gründen besonders empfehlen. (Ich höre schon die Stimmen, dass der Januar bereits vorbei ist. Stimmt! Aber über den Spotlight Sprachenshop könnt ihr das Magazin noch bestellen und auch noch weitere Produkte zum Sprachenlernen – von Spielen über Bücher bis Audio-CDs ist alles dabei – der Link ist unten:-)

Also, hier nun die Gründe:

  • “A special walking tour in London”: London zu Fuß erkunden vom Tower of London vorbei an St. Paul’s Cathedral zu Westminster, durch den schönen St James’s Park zum Buckingham Palace und schließlich zum Trafalgar Square. – Ja, das ist ganz schön sportlich, aber machbar. Wer’s gemütlicher mag, fährt mit dem Doppeldeckerbus, am besten oben ganz vorne hinsetzen, und genießt eine Fahrt durch London – das ist immer wieder empfehlenswert.
  • “Short story & grammar tale”: Neben den derzeit monatlichen “Grammar Tales”, das sind alte Märchen, die der modernen Zeit angepasst sind mit grammatikalischen Übungen, gibt es eine längere Geschichte von James Schofield, der auch für die Business Spotlight schreibt. Bei dieser Geschichte gibt es einen ausgedehnten Übungsteil. Wenn ich Bezug auf etwas nehmen kann, in diesem Fallauf eine Geschichte, lerne ich besser; eingebettet in einem Kontext.
  • Musik für gute Laune? Die deutsche Band Whale City sieht sich als “bridge between Germany and California” – sie lassen sich von Kalifornien in ihren Liedern inspirieren. Spotlight beschreibt ihre Songs als “can be edgy (kantig) and melodious at once (auf einmal)”.
  • Wer über Aktuelles/Umweltthemen sprechen möchte: Im Part “Press Galery” gibt es einen Artikel über das Sterben von Insekten. Und in “Everyday English” gibt es Dialoge mit einem Vokabelteil & Übungen zum Thema “Living with less plastic”.

Und noch viele weitere Artikel & Grammatikübungen.

Und hier nun der versprochene Link: https://shop.spotlight-verlag.de/sprachenshop/englisch/

Happy Reading:-)

 

 

November 2018: Mit Märchen Englisch lernen – grammar tales

Das Spotlight-Magazin hat sich etwas sehr Schönes einfallen lassen: Sie schreiben moderne Versionen von bekannten Märchen und erklären Grammatik anhand des Märchens: grammar tales. In der November-Ausgabe erklären sie die “if-clauses” mit der “will-future”.

Es macht Spaß, die Geschichte zu lesen und durch die bei Märchen typischen Wiederholungen ist sie sehr gut zu verstehen. Die Übungen dazu sind auch für fortgeschrittene Leser interessant, die die Grammatik vielleicht nicht mehr ganz parat haben. Spotlight hat, glaube ich, 24 Geschichten geschrieben, es lohnt sich also, das Magazin in den nächsten Monaten zukaufen;-). In jeder Ausgabe gibt es zusätzlich auch eine Kurzgeschichte, eine Entspannung für zwischendurch.

Reiseinteressierte finden in der November-Ausgabe sehr schöne und auch außergewöhnliche Tipps für Kanada. Alleine die Bilder machen Lust, dieses Land zu besuchen.

Sehr interessant finde ich auch die Seite “Press Gallery”, auf der sie monatlich Politisches aus der englischsprachigen Welt vorstellen, diesen Monat die Sanktionen gegen den Iran.

Wer zwischendurch etwas für sein Englisch machen möchte, hat mit dem Spotlight-Magazin ein abwechslungsreiches Magazin mit interessanten Artikeln aus den verschiedensten Bereichen, Grammatik und sehr schönen Bildern. Das Magazin ist in gut sortierten Zeitschriftenläden erhältlich oder bei Rewe und natürlich auch als Abonnement über den Spotlight-Verlag: https://www.spotlight-online.de/spotlight-magazin

Die neue Rubrik “Grammar Tales” fand ich einen schönen Anlass, das Magazin wieder einmal zu empfehlen.

Happy reading:-)

September 2018: Auszeit in Frankfurt

Foto Leonard Bonkas

Vor kurzem hatte ich das unverhoffte Vergnügen einer Auszeit, mitten in Frankfurt. Ich war zu früh für eine Veranstaltung. Das Wetter war herrlich und so lief ich ein wenig herum und entdeckte eine kleine Parkanlage in der Nähe der Börsenstraße mit wunderschönen, großen alten Bäumen.

Wenn man die Börsenstraße umgekehrt, Richtung Innenstadt läuft, kommt man fast bei Hugendubel heraus. Hugendubel hat eine sehr gute Auswahl an Sprachbüchern und -spielen im zweiten Stock. Wie wär’s mit dem Spiel “A weekend in London” oder “Interpol ermittelt – Englisch lernen für Krimifans”? “Quick Buzz – Das Vokabelduell” gibt es in mehreren Sprachen. – Das Schöne ist, man kann dort anschauen & anfassen, genau das Richtige für einen haptischen Menschen wie mich. Wer abtauchen möchte, kann sich eines der fremdsprachigen Bücher schnappen – auf verschiedenen Lernstufen – und lesen. Wenn ich an meinen Sohn denke, der es mit Lesen leider nicht so hat, dafür aber sehr gut zuhören kann, der kann zu den audio books greifen.

Das nächste Mal werde ich es genau umgekehrt machen: Erst zu Hugendubel gehen, mir ein schönes Buch aussuchen und das dann auf einer Parkbank genießen mit einem Latte aus einem take away travel mug. Leider ist es absehbar, dass das Wetter bald kälter wird, aber auch hierfür ist gesorgt: Hugendubel bietet gemütliche Sitzgelegenheiten an.

Ich freue mich, dass wir die Läden in den cities haben. Für mich bereichern sie unsere Städte.

On top noch ein bisschen sightseeing: Beim Römer – Dom gibt es die neue Altstadt, die sehenswert ist. Sie zieht natürlich jede Menge Touristen an, denen man gerne weiterhelfen und directions geben kann.

Viel Spaß beim Ausprobieren:-).

November 2017: “English light”


Bild: Leonard Bonkas

Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.” (Ernst Ferstl)

Leider nur haben wir immer weniger Zeit. In meiner fast 24-jährigen Erfahrung als Englischtrainerin habe ich die Erfahrung gemacht, dass vieleTeilnehmer immer weniger Zeit haben für regelmäßiges Englisch-Training. Gleichzeitig wird Englisch immer wichtiger.

Aus diesem Grunde bieten wir “English light” an. Es richtet sich an Personen, die es aus zeitlichen Gründen im Moment einfach nicht schaffen, regelmäßig an einem wöchentlichen Training teilzunehmen. Manchmal ist aber auch die Luft draußen beim Englischlernen.

Bei “English light” haben unsere Teilnehmer die Möglichkeit, sich einmal monatlich für 90 Minuten mit einer kleinen Gruppe in netter Atmosphäre zu treffen und Englisch zu sprechen. Wir reden über die verschiedensten Themen, machen Spiele, arbeiten mit Textmaterial, tauschen uns aus und geben Tipps, was unsere Teilnehmer in ihrer Freizeit für ihr Englisch machen können – kurzum, wir helfen ihnen, ihr Englisch aktiv zu halten und ggf. einen (Wieder-)Einstieg in Gruppen-/Einzeltraining zu erleichtern. Bei “English light” achten wir auf homogene Gruppen, so dass sich die Teilnehmer gut aufgehoben fühlen.

“And the icing on the cake” (i-Tüpfelchen): Beim letzten Training stelllte ich wiederholt fest, dass Teilnehmer, nach anfänglichen Unsicherheiten, immer sicherer beim Sprechen wurden. Bei “English light” haben wir eine entspannte, lockere Atmosphäre, die zur Sicherheit beim freien Sprechen beiträgt.

Wenn das interessant für Sie ist, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören:
@: info@sprachen-sinnvoll-lernen.de
☏: 06081 – 926 19 10

September 2017: Ein bisschen tut’s auch: Es muss gar nicht immer so viel sein

Ich kann meine Teilnehmer sehr gut verstehen, wenn sie nicht regelmäßig zum Lernen kommen. So ging es mir bei meinem Französischkurs. Als Trainerin fühlte ich mich von dem Konzept der Trainerkollegin angesprochen, die mit einer besonderen Methodik arbeitet. Dass ich dabei gleichzeitig mein Französisch trainieren konnte, war natürlich das Sahnehäubchen oben drauf.

So ging ich dann wöchentlich zum Unterricht. Meistens kam ich nur direkt vor den Stunden zum Hausaufgabenmachen, wenn überhaupt. Auf der Fahrt dorthin, eine halbe Stunde Autofahrt, habe ich dann Selbstgespräche auf Französisch geführt. Insgesamt war das Niveau der Gruppe zu hoch für mich, so dass ich, was das Vokabellernen und die Grammatik betrafen, nur auf Sparflamme mitmachen konnte. Aber irgendwie kam ich mit, wobei die Trainerin und die anderen Teilnehmer ganz reizend und hilfsbereit waren. Ich muss allerdings erwähnen, dass ich früher sehr gut in Französisch war, aber davon ist nicht mehr so viel übrig. Mein Englisch ist einfach zu übermächtig geworden. Auch bin ich ein Typ Lerner, der ein Ziel vor Augen benötigt. Nur einfach so Französisch lernen, just for fun, funktioniert bei mir nicht.

So fuhr ich diesen Sommer mit meiner Familie nach Korsika. Vor vier Jahren waren wir das letzte Mal in Frankreich. Wenn die Franzosen auf Englisch oder gar auf Deutsch mit einem reden, hat das schon viel zu bedeuten. So ging es mir vor vier Jahren in Südfrankreich. Also kam ich nach Korsika ohne wirklich große Hoffnung mein Französisch betreffend. Ich sprach einfach drauf los und war total erstaunt, das erste Kompliment zu bekommen. Am nächsten Tag wieder und dann mitten im Wald, als ich einen jungen französischen Familienvater nach dem Weg fragte und wir uns weiter unterhielten. Und ich fing an, immer mehr zu reden. Die Vermieter unserer zweiten Unterkunft unterstützten mich dabei ganz wunderbar. Sie versorgten mich sogar mit französischen Zeitschriften, die ich gerade mal so verstand, wenn überhaupt. Aber immerhin.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass mein Französisch lange nicht an meine früheren Kenntnisse heranreicht. Ich bin in vielen Themen unsicher und bei der Grammatik weiß ich, dass es da so vieles gibt, was ich zwischenzeitlich einfach vergessen habe. Ich habe aber festgestellt, dass mein Französisch-Training mir sehr geholfen hat. Auch wenn ich mitunter nicht teilnehmen oder die Hausaufgaben machen konnte, alleine die Tatsache, dass ich mich einmal wöchentlich mit der Sprache beschäftigt habe, hat mir enorm geholfen.

Jetzt habe ich eine „E-Mail-Freundin“ (früher hieß das Brieffreundin:-) auf Korsika. Ich weiß, dass ich viele Fehler mache und ich bewundere sie, wie sie meine Mails mitunter entschlüsselt oder sollte ich eher Mitleid haben? Ich habe wieder Spaß an der Sprache gefunden, bei mir hängt das primär mit dem Erleben zusammen. Eines hat mir unser Urlaub deutlich gezeigt: Auch wenn ich keine Zeit zum Lernen habe, das regelmäßige Sprachtraining hat mir geholfen, in die Sprache zu finden.

Wer also am Zögern ist, ob er/sie ein Sprachtraining machen sollte, auch wenn kaum Zeit für Hausaufgaben ist: Ja, besucht lieber ein regelmäßiges Sprachtraining als gar nichts zu machen. Ein bisschen was bleibt immer hängen.

Manchmal liegt es aber auch am Selbstmanagement, auch unter Zeitmanagement bekannt. Das ist dann wieder ein anderes Thema.

Übrigens, wer nach einer Unterkunft auf Korsika sucht, ich kann gerne eine Empfehlung geben.

 

September 2017: Blog von BeBC-Coaching

Einige von euch wissen, dass ich neben Englisch-Training auch im Bereich Coaching/Resilienz* aktiv bin.
*Resilienz = seelische Widerstandskraft

Die englische Sprache scheint mich dabei nie ganz zu verlassen, denn meine Coachings und Resilienz-Trainings sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch.

Ich denke jeder von uns hat Herzensthemen. Bei mir sind es u.a. das Lernen und der Umgang mit Fehlern beim Lernen als auch das Thema Resilienz: Wie kann ich Menschen helfen, an mentaler Stärke zu gewinnen?

Über Themen, die mich bewegen, schreibe ich in einem Blog. Auf meiner Coachingseite sind die Beiträge auf Deutsch und Englisch. Wer sein Englisch üben möchte, kann immer wieder auf meine Coachingseite schauen.

Beim letzten Eintrag ist ein Video mit sehr berühmten Engländern, die Einblicke in ihr Inneres geben. Vielleicht habt ihr darüber hinaus auch  noch Interesse am Thema, ich würde mich freuen.

Hier ein Link zu meiner Webseite BeBC-Coaching:
http://www.bebc-coaching.com/11.html

Juni 2017: P.S. Sommerzeit – Zeit zum Entspannen

Audio PONS Hörbuch Englisch - A Little Slice of Heaven 978-3-12-562917-2

P.S. Das Spotlight Magazin hat in seiner Juni-Ausgabe noch einen sehr schönen Tipp, den ich mit aufnehmen möchte: “A Little Slice of Heaven” bietet 20 Kurzgeschichten, die alle in Großbritannien spielen: von London bis St. Ives (Cornwall) und bis zu den Schottischen Highlands. Spotlight beschreibt manche Geschichten als lustig, andere als kurios und einige als herzig. Die Geschichten können angehört oder im Begleitheft gelesen werden.

Für Anfänger (A1) und Wiedereinsteiger (A2)
Erhältlich über den SprachenShop. https://www.sprachenshop.de/search/site/a%20slice%20of%20heaven

slice – hier: Stück

November 2016: Eine gemeinsame Sprache

Michaela, eine Teilnehmerin von uns, beindruckt mich immer wieder: Mit ihrem Hobby hat sie ihr Englisch enorm verbessert. Und nicht nur das: Mit ihrem Hobby hat sie Freundschaften weltweit geschlossen, auch in Amerika.

Aber lest am besten selbst, was Michaela geschrieben hat:

Englisch ist eine Weltsprache. Wo Menschen aus aller Welt zusammen kommen, wird Englisch gesprochen.

Conventions sind dafür ein Beispiel. Conventions sind Veranstaltungen, auf denen Schauspieler einer TV-Serie oder eines Films mit ihren Fans zusammentreffen. Die erste und bekannteste Convention ist Star Trek (in Deutschland FedCon), die Fans sind bekannt als Trekkis. Die größte Convention ist die Comic Con in San Diego, die einmal jährlich stattfindet. Angefangen als Comic Messe, hat sie sich zu einem wichtigen Treffen von Schauspielern, TV-Machern und Fans entwickelt. Comics spielen natürlich auch weiterhin eine große Rolle.

Ein konkretes Beispiel, das ich anbringen möchte, sind die Conventions der Mystery Serie “Supernatural”. Supernatural war die erste Serie die Conventions familiär ausrichteten. Die weltweite Fangemeinde, Cast und Crew nennt sich Supernatural Family.

Die Conventions finden überwiegend in verschiedenen Städten der USA statt, aber auch in vielen anderen Ländern.  Bei der VanCon in Vancouver, wo der überwiegende Teil aller US-Serien gedreht wird, hat man die Gelegenheit, neben einer hohen Zahl von Darstellern auch Mitglieder der Crew zu treffen. Supernatural Fans möchten auch mehr von der Arbeit hinter der Kamera erfahren und die Mitarbeiter hinter der Kamera sind genauso bekannt wie die vor der Kamera.

Die beliebteste Convention außerhalb von Amerika bei Fans und Schauspielern ist die Jus in Bello (JiB) in Rom, die jährlich im Mai stattfindet. Hier kommen die meisten Schauspieler zusammen und auch der eine oder andere Macher der Serie. Ein besonderes Highlight ist, dass die beiden Hauptdarsteller Jensen Ackles und Jared Padalecki jedes Jahr dabei sind. Sie haben hier mehr Auftritte als in den USA, wo sie nur auf zwei Panels zu sehen sind. Die Stars haben viel Spaß auf der JiB und das merkt man ihnen auch an. Schauspieler Sebastian Roche erzählte einmal, für sie alle sei Rom wie ein großes Ferienlager. Ein Fan beschrieb es einmal so: „Das Hilton ist für ein Wochenende eine große Jugendherberge. Und am letzten Tag riecht es auch so.“ Da Supernatural keine „Teenie-Serie“ ist, ist der Altersdurchschnitt der Fans relativ hoch und trotz aller Aufregung bleiben unangenehme Situationen, wie sie auf einer Convention z. B. von Vampire Diaries vorkommen können, aus. Auch hat Supernatural eine vergleichsweise hohe Zahl an männlichen Fans.

Die JiB ist die internationalste Convention. Die Schauspieler sind immer wieder begeistert, woher aus aller Welt ihre Fans angereist sind. Nicht nur Europa ist vertreten, auch Fans aus den USA kommen nach Rom, da die JiB im Vergleich zu den Conventions in Amerika vergleichsweise klein ist. Es kommen Leute aus Neuseeland, Australien, Argentinien, Südafrika oder China, um nur einige Länder zu nennen. Die  Gäste sind US-Amerikaner, Kanadier und Engländer. Auf der Bühne beantworten die Stars Fragen der Fans, erzählen über die Dreharbeiten und auch das ein oder andere Private. Man hat Gelegenheit, bei den Autogrammen und bei den gemeinsamen Fotos mit ihnen zu sprechen – und das fällt schwer genug. „Frozen-Brain“ wird dieser Augenblick von den Fans genannt, wenn man seinem Lieblingsstar gegenübersteht. Es gibt die Möglichkeit sich ein Ticket für ein „Meet&Greet“zu kaufen. In kleiner Runde kann man sich mit seinem Lieblingsschauspieler für eine halbe Stunde unterhalten. Da diese Tickets teuer sind, kaufen sie zumeist Betreiber von professionellen Blogs zur Serie und nutzen die Gelegenheit für Interviews.

Da die neuste Staffel in den USA bereits läuft, wenn die JiB stattfindet, ist es von Vorteil die gezeigten Episoden zu kennen. Nicht nur, um mitreden zu können. Die deutsche Synchronisation ist so schlecht, dass es sinnvoller ist, Supernatural im Original zu sehen. Das gilt für fast alle US-Serien. Und nebenbei verbessert man seine Sprachkenntnisse.

Für die Fans ist eine Convention die Gelegenheit andere „Supernatural-Family members“ zu treffen. Man kommt mit seinen Freunden, es gibt Leute, die man nur bei dieser Gelegenheit trifft oder lernt neue kennen. Und man trifft das erste Mal Online-Freunde von twitter oder facebook persönlich. Ein gemeinsames Wochenende mit ihnen und seinen Lieblingsschauspielern zu verbringen, ist jedes Mal ein aufregendes Erlebnis.

Auf einer Convention trifft die Welt aufeinander und die gemeinsame Sprache ist Englisch.

Es mag den einen oder anderen Fan geben, dem es reicht seine Stars lediglich zu sehen und zu hören, ohne zu verstehen was sie sagen. Doch demjenigen geht viel verloren. Denn eine Convention ist ein Gemeinschaftserlebnis. Es geht um das, was auch die Serie ausmacht. Lachen, Emotionen, Spaß, Aufregung, Freundschaft. Ohne eine gemeinsame Sprache geht viel davon verloren.

Zu vielen Gelegenheiten, bei denen Menschen aus verschiedenen Nationen zusammentreffen, ist es unumgänglich gutes Englisch zu können. Auf Messen, Kongressen, bei Geschäftsverhandlungen, Vorlesungen oder Vorträgen, in der Literatur und dem Austausch von Wissen, Forschung und Technik.  Ob beruflich oder privat, Englisch verstehen, sprechen, lesen und schreiben zu können bereichert und bringt einen vorwärts.

Und die beste Motivation eine Fremdsprache zu erlernen ist, interessante Menschen kennen zu lernen.

 

 

Juli 2016: Interesting phrases for a conversation


On the phone:

  • Sorry, I have to go now. (ending a conversation) – No, problem. I think we’re finished anyway.
  • I’ll put it in writing and e-mail it to you. (Ich schreib es auf und maile es dir/Ihnen zu.)
  • I’ve noted you down (in my diary) for the 19th. (Ich habe dich/Sie für den 19. eingetragen)
  • It was good to talk to you. (It was good talking to you.) – You too. I’ll call you next week. (remember to use the will-future)
  • Speak soon. Bye.

    Zu einem Besucher:

  • Did you find us all right? (Haben Sie uns gut gefunden?) – Yes, no problem. I’ve a good sat nav.

Zum Teil von Spotlight Greenlight Juni 2016