Zeit für mich – auch während der Coronakrise

Entspannung

Wie kann ich  mich während der Coronakrise abgrenzen?
Oder
Welchen Raum brauche ich, um meine Energie zu halten?
Zeit für mich auch während der Coronakrise

Die Coronakrise verlangt uns viel ab: Doppelbelastung für berufstätige Eltern , online Arbeitsplätze für die komplette Familie, Spannungen innerhalb der Familie/Partnerschaft, Stimmungstiefs innerhalb der Gemeinschaft. Existentielle Sorgen und schwererkrankte Coronapatienten sind Themen ganz für sich.

In der letzten Zeit spreche ich viel mit Menschen, wie es ihnen während der Coronakrise geht. Ein Thema, das dabei immer wieder aufkommt ist die Schwierigkeit, sich von den Erwartungen in der Familie, sei es bewusste oder unbewusste, abzugrenzen. Ich habe mir dazu meine Gedanken gemacht und auch mit einer befreundeten Trainerkollegin gesprochen. In diesem Gespräch stellte sie diese inhaltlich starke Frage:

Welchen Raum brauche ich, um meine Energie zu halten?

  • Sensible und einfühlsame Menschen nehmen die Bedürfnisse anderer auf besondere Weise wahr. Es fällt ihnen oftmals schwer, nicht helfend einzugreifen. Dabei ignorieren sie oftmals ihre eigenen Kräfte und übernehmen sich. Vor einem Abflug werden wir angewiesen, bei einem Druckabfall in der Kabine erst uns selbst die Sauerstoffmasken anzuziehen, bevor wir sie anderen überziehen. Bei den Ärzten und dem Pflegepersonal während der Coronakrise ist das genauso: erst Schutzanzüge, dann die Patienten. Erst muss ich mich um mich selbst kümmern, bevor ich anderen helfen kann. – Was kannst Du heute erst einmal für Dich tun, bevor Du für andere da bist?

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Gehen wir authentischer mit unseren Gefühlen um

  Gefühle leben

Gehen wir offener mit unseren Gefühlen um

Vielleicht habt Ihr jetzt, während der Coronakrise, Zeit, ein Buch zu lesen. Ich möchte Euch einen Buchtipp geben: Gefühle sind keine Krankheit von Dr. med. Christian Peter Dogs, Nina Poelchau.

Wie häufig antworten wir auf die Frage „Wie geht es dir?“ mit einem „Gut, alles prima.“, aber in unserem Inneren sieht es gar nicht prima aus. Klar, dass ich das nicht mit allen teilen möchte und manchmal ist es auch besser, wenn es beim oberflächlichen Austausch bleibt. Aber viel zu selten sagen wir, wenn es uns nicht gut geht. Es passt nicht in den Gedanken unserer Leistungsgesellschaft, wenn wir nicht performen. Klar darf es mir auch mal nicht so gut gehen, aber das sollten wir bitte schnellstmöglich wieder in den Griff bekommen; schlaue Ratgeber in Form von Büchern und Magazinen helfen mir dabei, dass ich  keine negativen Gefühle habe.

Ich war geschockt, als ich in Dr. Dogs Buch las, wie sich in den „Vereinigten Staaten in der DSM-5, der aktuellen Auflage des Diagnosemanuals für psychische Störungen der amerikanischen psychiatrischen Vereinigung, der Umgang mit Trauer verändert hat: Wer über zwei Wochen nach dem Verlust eines geliebten Menschen über Symptome wie Niedergeschlagenheit, Appetitverlust, Gewichtsabnahme, Antriebslosigkeit, sozialen Rückzug und/oder Schlafstörungen klagt, ist „depressiv“. Das DSM-3 von 1980 hatte dem trauernden Menschen noch ein ganzes Jahr zugestanden, das DSM-4 von 2000 schon nur noch zwei Monate. Und jetzt also nur noch vierzehn Tage.“ (Aus Gefühle sind keine Krankheit, S. 81 f. von Dr. Christian Peter Dogs, Nina Poelchau)

Das ist total krass!

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April 2020: Yes, I can! – Englisch sprechen mal anders

Die Coronakrise treibt uns alle um. Wir alle sind betroffen, von Normalität sind wir weit entfernt.

Nachdem ich selbst mein persönliches Coronatief hatte, habe ich beschlossen, „Yes, I can! – Englisch sprechen mal anders“ online anzubieten, um in außergewöhnlichen Zeiten eine Art Normalität hineinzubringen.

„Yes, I can! – Englisch sprechen mal anders“ adressiert sich an Menschen, die unsicher beim Englisch sprechen sind oder Englisch mit mehr Leichtigkeit sprechen möchten. Es ist ein Mix aus viel freiem Sprechen, Spaß mit Impro und Resilienz (Fähigkeit, Heraus-forderungen gut zu bewältigen und an ihnen zu wachsen). Mehr dazu auf meiner Webseite:  Yes, I can! – Englisch sprechen mal anders – am 20. & 23. April jeweils von 18:30 – 20:30 Uhr

Hier möchte ich euch eine Übung aus dem Training vorstellen.

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April 2020: Play your way to better English during the coronavirus crisis

Englisch lernen während der Coronakrise (auch online)

Ach, das waren noch Zeiten, als das Bild oben aufgenommen wurde. Das war unser letzter Tag in England. Spontan waren wir kurz nach Weihnachten hingefahren und haben unsere Freunde besucht. Sie hatten uns ein Kartenspiel beigebracht, das wir überall spielten, wie oben in einem Pub aus dem 15. Jahrhundert.

Eigentlich wären wir jetzt wieder in England. Traditionell fahren wir an Ostern immer nach England, unsere Freunde besuchen. Und wir hätten jetzt das schönste Wetter …

Hätte, hätte, Fahrradkette – wobei ein bisschen traurig darf ich schon sein. Ehrlich gesagt hilft es mir aber, dass es uns allen so geht; das ist irgendwie beruhigend.

Ich habe ein paar Spiele für euch zusammengestellt, denn ich finde, wir sollten das Beste aus dieser Zeit mit der Coronakrise machen.

In der aktuellen Ausgabe des Spotlight Magazins 5-2020 (Spotlight Magazin) findet ihr schöne Spielideen für die Familie und auch Spiele, die ihr mit Freunden z.B. über Skype oder WhatsApp Videoanruf spielen könnt.

Aus dem Magazin: Make an acrostic (Leistengedicht)

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