Abschied nehmen

Abschied nehmen Trauer

Abschied nehmen

In einem Blogbeitrag, ich glaube es war im März, während des Lockdowns, erzählte ich von der Begegnung mit einem schwerkranken jungen Mann und seiner Mutter. Die beide trafen sich, durch einen Gartenzaun getrennt, mit ihren Nachbarn, genossen das herrliche Wetter und ließen es sich bei einem Getränk gutgehen. Mutter und Sohn wirkten so glücklich. Wir waren am Spazierengehen und unterhielten uns spontan mit ihnen. Kurze Zeit später waren wir Teil dieser besonderen kleinen Runde.

Abschied nehmen

Der junge Mann war sehr krank. Der Krebs war wieder gekommen. In der Weihnachtszeit hatte es in unserem Dorf eine groß angelegte Stammzellen-Spendenaktion für ihn gegeben. Es wurde tatsächlich ein passender Stammzellenspender gefunden und die Behandlungen begangen. So viel Hoffnung hatten sie alle.

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April: Abschied nehmen

Auch wenn Abschiede unsagbar schmerzhaft sind, begleitet sie auch etwas Liebevolles , das wir, im Moment unserer größten Verletzbarkeit, als ungemein wohltuend und tröstend empfinden wenn wir es schaffen, es zuzulassen.

Abschied (Teil II) von Bettina Bonkas

Geschichte in zwei Teilen. 2. Teil:

„Als Oma wieder im Krankenhaus lag, rief sie mich in England an.  Das hatte sie vorher nie gemacht. Sie teilte mir mit, dass die Ärzte herausgefunden hatten, woher ihre Rückenschmerzen kamen. Sie hatte Krebs in einer Rippe. Knochenkrebs. Seit diesem Tag war sie verändert. Sie war liebevoll, ich konnte das bereits am Telefon spüren und ich gewann sie total lieb. Ich beschloss, meine Zeit in England zu unterbrechen und in Deutschland zu jobben. Häufig ging ich Oma besuchen und unser Verhältnis wurde immer enger. Dann kam jene Woche, in der alles ganz schnell ging. Am Montag sagte ihr der Arzt, dass sie austherapiert sei, ein paar Tage später, am Donnerstag, hatten ihre Söhne zusammen mit Oma ein Gespräch mit ihm. Da teilte er ihnen mit, dass wir zügig nach einem Hospizplatz suchen sollten. Oma habe nur noch wenige Wochen zu leben.

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März: Abschied nehmen

Auch wenn Abschiede unsagbar schmerzhaft sind, begleitet sie auch etwas Liebevolles , das wir, im Moment unserer größten Verletzbarkeit, als ungemein wohltuend und tröstend empfinden – wenn wir es schaffen, es zuzulassen.

Abschied (Teil I) von Bettina Bonkas

Geschichte in zwei Teilen. 1. Teil:

Lara erinnerte sich genau daran, als der Anruf kam. Es war um 6:10 Uhr an einem Samstagmorgen. Sie war zuvor schon glockenhell wach, was höchst selten bei ihr vorkam. So früh aufzustehen war aber keine Option, nicht an einem Samstag. Als das Telefon klingelte, wusste sie sofort, was passiert war.

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