Juni 2016: Traditional afternoon tea

Und wieder einmal möchte ich euch ein Spotlight Magazin ans Herz legen: In der Juni-Ausgabe 2016 findet ihr interessante Informationen zum britischen “afternoon tea” (z.B. Warum sagen manche englischen Kinder “What’s for tea, mum?” am frühen Abend?*). Ebenfalls beinhaltet sind Rezepte für Sandwiches (ja, zum “afternoon tea” gehören auch Sandwiches, am besten auf einem “cake stand” = Kuchenstand), für den traditionellen Victoria sponge cake und für Shortbread biscuits. In unserem Juli-Beitrag 2015 findet ihr ein Rezept für Scones.

Ich werde mir jetzt erst einmal eine Tasse schwarzen Tee machen (bekomme beim Schreiben gerade Lust darauf), mit einem Teebeutel ohne “string” aus England (ihr bekommt dort auch welche mit “string” = Fädchen am Teebeutel). Nächstes Jahr werden wir wieder nach Cornwall fahren. Dort haben wir zum ersten Mal “high tea” (= frühes Abendessen) oder “afternoon tea” zu uns genommen: most delicious. Von dort haben wir auch einen “multitiered cake stand” (= mehrstöckiger Kuchenstand) mitgebracht und manchmal machen wir auch “high tea” zu Hause.

In meiner Grammatik-Bücherempfehlung, ebenfalls im Juni, habe ich empfohlen, Spaß an der Sprache zu haben. “Afternoon tea” gehört dazu, am besten zusammen mit Freunden/Familie, vielleicht sogar gemeinsam backen und dabei auf Englisch sprechen, mit anderen macht es einfach mehr Spaß.

Immer wieder werden wir gefragt: “Was kann ich privat für mein Englisch tun?” Und immer wieder empfehlen wir die Spotlight gerne. Klar gibt es noch andere Tipps, viele findet ihr auch auf diesem Blog. Mit dem Magazin könnt ihr interessante Artikel lesen, die eine große Bandbreite an Informationen abdecken, z.B. aktuell das Votum in GB zum “EU referendum”, eure Grammatikkenntnisse erweitern und mit der CD euer Hörverständnis üben. Über interessante Links, z.B. dem zum Hobbit House (Link s. unten) könnt ihr zusätzliche Informationen von muttersprachlichen Websites bekommen. Da ihr vorher den Artikel mit Vokabelangaben in der Spotlight gelesen habt , wisst ihr, um was es geht. http://www.dailymail.co.uk/news/article-2039719/Simon-Dale-How-I-built-hobbit-house-Wales-just-3-000.html
Spotlight gibt es auch für Business English, Deutsch als Fremdsprache, Französisch, Spanisch und Italienisch.

Übrigens, man kann das Spotlight-Magazin einen Monat kostenlos testen, unten ein Link. Alternativ könnt ihr es am Bahnhof in Bad Homburg kaufen. http://aktion.spotlight-verlag.de/gabelseite-spotlight/?gclid=CKKR97O_pM0CFcsW0wodUuIB3Q

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken:-)!

*Diese Frage stellen hungrige Kinder so um 17:00 Uhr herum insbesondere im Norden Englands.

Dezember 2015: Bücher mit Hörspiel-CDs

Abtauchen in andere Welten Bücher

Wir werden immer wieder gefragt, wie man privat seine Sprachkenntnisse verbessern oder zumindest aktiv halten kann. Meine Antwort: mit Lesen. Und wer nicht gerne liest: mit Hörspiel-CDs.

Mit Lesen meine ich aber nicht, dass man dabei Fragen beantwortert und neue Vokabeln lernt. Klar, das kann man auch machen, aber wer bereits Hausaufgaben macht und darüber hinaus lernt, sollte sich auch mit Spaß der Sprache zuwenden. Von daher meine ich mit Lesen, wie man ein deutsches Buch liest: Abtauchen in die Geschichte.

Für Leseungeübte raten wir, lieber erst einmal mit einem niedrigeren Niveau anzufangen. Natürlich versteht man nicht jedes Wort, aber den Sinn der Geschichte sollte man auf jeden Fall verstehen.

Langenscheidt hat seine Herbst(Winter)lektüren vorgestellt: für alle Niveau- und Altersstufen und für unterschiedliche Sprachen: https://www.langenscheidt.de/Schule/Lektuere?utm_source=Langenscheidt_Newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NL_10-15_Lektueren_Lehrer&utm_content=&utm_term=_

Wir würden uns freuen, wenn ihr etwas Passendes findet. “A Christmas Carol” ist übrigens auch dabei. Über Rückmeldungen freuen wir uns:-)

Viel Spaß beim Schmökern!

Mai 2015: Spotlight als E-Paper & Audio-Download

Spotlight-Magazin als E-Paper & Audio-Download Hörtraining
– Englisch, Business English, Französisch, Spanisch, Italienisch, Deutsch –

Das Spotlight-Magazin gibt es ab sofort als E-Paper. Als PDF für Tablet und PC jederzeit offline verfügbar. Beim beigefügten Link einfach Sprache eingeben und los geht’s!

Und wer lieber hört als liest (oder beides): Mit dem Audio-Download als MP3-Download jederzeit offline lernen – auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit.

spotlight-verlag.de/digitalwochen

Nach wie vor auch als Magazin & CD erhältlich.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

April 2015: Sherlock Holmes

I Believe in Sherlock – von unserer Teilnehmerin Michaela Kieckheim

Eine Empfehlung für Fans der Serie Sherlock ist die Seite http://sherlock-de.com.

Informationen rund um Cast und Crew, Interviews, Artikel, Fotos, DVD/Blu-Ray- und TV Termine und vieles mehr. Zu den Übersetzungen gibt es die Links zu den englischen Originalartikeln. Ebenso Links zu Veranstaltungen rund um die englischer Kultur, wie dem Englischen Theater in Frankfurt oder Termine des National Theatre Live.

Noch ein paar Hinweise:
– 221B Baker Street ist die fiktive Adresse von Sherlock Holmes
– Artikel findet man unter “Boni”. Diese sind entweder auf Englisch oder im Text ist der Link in rot zu finden.
– In der Serie schreibt Dr. Watson einen  Blog. Die BBC hat diesen Blog ins Leben gerufen und Anne (die Betreiberin des Blogs) darf ihn übersetzen. Unter JW Blog ist gleich am Anfang Dr. John H. Watsons Name rot geschrieben. Wenn man dort drauf klickt, kommt man zur Originalseite der BBC.

Regelmäßig gibt es Rätsel und Gewinnspiele mit interessanten Preisen. Mitmachen lohnt sich.

Auf twitter? @Sherlock_DE ist der account der Betreiberin des Sherlock Blog.

Anm. von Bettina Bonkas: Ich finde den Blog sehr liebevoll gemacht. Wer Spaß an Sherlock Holmes hat, hat sicherlich seine Freude an der Seite. Englisch gibt’s als Bonus dazu :-). Hier noch ein paar interessante Links von einer weiteren Teilnehmerin:

http://www.bbc.co.uk/programmes/b00t4pgh
http://www.johnwatsonblog.co.uk/
http://www.thescienceofdeduction.co.uk/

Julie Gayet & François Hollande – un Gayetgate, vraiment?

Julie et François : un Gayetgate, vraiment ?

Sébastien Valiela, un paparazzi de 42 ans, disait déjà dans une interview donnée au journal « Le Monde » en janvier 2013 : « Si quelqu’un arrive à photographier François Hollande et Julie Gayet ensemble, ce sera un coup énorme. Mais qui osera le publier ? »

Un an plus tard, il a fait ce « coup énorme » et le magazine Closer l’a publié. Les photos ont fait doubler les ventes du magazine Closer. Une aubaine (ein Geschenk des Himmels), car les ventes des journaux people baissent régulièrement depuis dix ans. Il y a moins de couples glamour dans le showbiz. Les hommes politiques sont donc maintenant aussi intéressants que les people. C’est Ségolène Royal, la première femme candidate à une élection présidentielle, qui ouvre le bal. En 2006, on la montre à la plage, en maillot deux-pièces.

En France, on ne voit pas  les choses comme aux USA. Notre pays garde une certaine tradition monarchique. Le chef de l’Etat expose une face publique, mais il a le droit à une vie privée. Sous la Ve République, le général de  Gaulle a sacralisé (heilig erklären) la fonction présidentielle. Sa vie privée est restée privée. Georges Pompidou, son successeur, fit de même. Mais, depuis quarante ans, les choses changent. Les  médias sont en concurrence et le public est devenu plus curieux. D’abord avec Valéry Giscard d’Estaing qui, le premier, utilisa son couple à des fins électorales (Wahlzwecke). La vie cachée de Mitterand  a fini par être révélée (enthüllt) et les Français ont découvert Mazarine, sa fille illégitime (unehelich). Chirac est allé dans la même direction, mais c’est Nicolas Sarkozy qui a réellement pipolisé la vie privée du chef de l’Etat et désacralisé la fonction.  La banalisation de la vie privée des hommes politiques a connu une forte accélération. On l’a vu avec DSK (Dominique Strauss-Kahn). C’est la même chose pour François Hollande qui est en situation permanente de représentation. Il n’est donc plus libre de sa vie privée qui se retrouve sous les projecteurs.

La frontière entre domaine public et domaine privé est devenue floue (unscharf). Il est vrai que si l’on se place sous les feux de la rampe, on est vu de tous et on ne peut plus exiger que sa vie privée soit protégée. François Hollande a utilisé son couple avec Valérie Trierweiler durant sa campagne électorale, leur relation peut donc être discutée par tout le monde. Elle devient un sujet d’intérêt général. Et sa liaison avec l’actrice Julie Gayet intéressent les Français. Voir le président aller en scooter comme un ado (adolescent, Jugendlicher) pour rejoindre une femme a distrait (unterhalten) tout le monde  et rappelé que derrière le chef de l’Etat il y avait aussi un homme qui, d’ailleurs, voulait absolument être un président normal. Un homme qui trompe sa compagne est peut-être navrant (bedauerlich), mais banal aussi. Alors, le nouvel amour du président est-il vraiment une affaire d’Etat ?

Bon, aux dernières nouvelles, toujours celles de la presse people, Julie Gayet serait enceinte (schwanger) de quatre mois !

Chantal Appolinaire

 

La Chandeleur, une fête très populaire

La Chandeleur, une fête très populaire

La Chandeleur a lieu le 2 février. Cette fête, synonyme de gourmandise, est aujourd’hui encore l’occasion de faire des crêpes, mais peu de personnes connaissent les différentes origines – religieuses et païennes (1) –  de cette coutume (2) populaire.

À La Chandeleur on célèbre la fête de la Présentation de Jésus au Temple quarante jours après sa naissance. Cette fête représente le moment où Marie, jeune mère, reprend une activité normale. Elle se rend au culte pour se purifier (3). Cette fête s’accompagne d’une procession avec des cierges (4).

Chez les Romains, février est  le dernier mois de l’année, le mois de purification (5) avant l’arrivée du printemps et le 2 février, on fête les Lupercales, fêtes inspirées de Lupercus, dieu de la fertilité (6) et des troupeaux (7). On organise une procession en agitant des flambeaux (8).

Pendant longtemps les frontières entre les coutumes païennes et chrétiennes (catholiques) de  la Chandeleur sont floues (9). Elles se confondent un peu.

C’est le pape Gélase 1er qui, en 472, met de l’ordre dans le désordre. La fête païenne des chandelles est officiellement remplacée par celle de la Présentation de Jésus au Temple. En 1372, cette fête devient officiellement la Fête de la Purification de la Sainte Vierge et on allume des cierges dans les églises. Pour les Chrétiens, les cierges allumés sont le symbole de la lumière, celle de Jésus qui est la Lumière du monde.

Alors pourquoi des crêpes à la Chandeleur ?
Pour expliquer cette coutume «tellement française», il faut encore retourner voir du côté des païens et des Romains. Début février, on distribue des crêpes aux pèlerins (10) qui se rendent à Rome, les crêpes sont un symbole de fertilité. Pour les Chrétiens, la crêpe ronde et dorée symbolise le soleil, la lumière, celle du Christ. Aujourd’hui, il y a encore des croyances (11) autour de la crêpe. Traditionnellement, on doit faire sauter les crêpes dans la poêle (12) pour la retourner et de nombreuses légendes existent autour de cette opération. Faire sauter les crêpes dans la poêle assure (13) le bonheur tout au long de l’année. Les jeunes filles qui désirent se marier doivent faire sauter six fois de suite la crêpe dans la poêle. Faire sauter une crêpe en tenant une pièce de monnaie dans la main apporte la richesse.

Recette de crêpes sucrées:
200 g de farine, 4 œufs, 2 cuillérées (14)  à soupe de rhum, 1 cuillérée à soupe d’huile, 400cl de lait, un peu d’huile pour la cuisson et du sucre ou de la confiture.

Faire la pâte en mélangeant très bien la farine, les œufs, le rhum et l’huile. Il faut obtenir une pâte homogène et souple. Ajouter petit à petit le lait avec un fouet. La pâte ne doit  pas être  trop liquide. Laisser reposer la pâte au moins 30 minutes.

Pour faire cuire les crêpes, bien répartir un tout petit peu d’huile dans la poêle bien chauffée. Avec une petite louche (15) dans la main droite, verser de la pâte dans la poêle tenue de la main gauche et tourner immédiatement et rapidement la poêle dans tous les sens pour bien répartir la pâte. Cuire la crêpe d’un côté puis de l’autre. Faire glisser (16) la crêpe dans une assiette, mettre du sucre ou de la confiture, plier (17) la crêpe en quatre et recommencer l’action.

Vocabulaire/ Wortschatz
(1) païen (m.), païenne (f) : heidnisch
(2) coutume (f.) : les habitudes d’un groupe , Brauch
(3) purifier, kommt von pur, « rein“, also « purifier » bedeutet « reinigen » und „la purification“ (5) bedeutet « Reinigung », aber aufpassen ! Reinigen z.B. im Haushalt übersetzt man in französischen mit  „nettoyer“.
(4) cierge (m.) : la bougie des églises, eine (Kirchen)-Kerze. Im französischen gibt es zwei unterschiedliche Wörter für Kerze, je nach Verwendung, ob im Haushalt „la bougie“oder in einer Kirche „le cierge“.
(5) Siehe (3)
(6) „fertilité“ (f.) kommt von „fertile“ (fruchtbar) und bedeutet „Fruchtbarkeit“
(7) troupeau (m.), Herde
(8) flambeau (m.), Fackel
(9) flou, unscharf
(10) pèlerin (m.), Pilger, pèlerinage (m.) Wallfahrt, Pilgerfahrt
(11) croyance (f.) kommt von « croire » glauben, also Glaube, aber man sagt « avoir la foi » für gläubig sein.
(12) poêle (f.), Pfanne
(13) assurer, versichern aber „assurance (f.)“ kann „Sicherheit“ oder „Versicherung“ sein
(14) cuillérée (f:) Esslöffel als Menge, Esslöffel als Gegenstand heißt „cuillère“ (f.)
(15) louche (f.) Kelle
(16) glisser, gleiten aber auch ausrutschen
(17) plier kommt von „pli (m.)“ Falte, also falten

Von Chantal Appolinaire