Welt-Glücks-Bericht 2026 – Was macht uns glücklich?

Frau springt vor Freude – was macht uns glücklich laut Weltglücksreport 2026

Welt-Glücks-Bericht 2026 – Was macht uns wirklich glücklich? 10 Wege, Dein Glück zu steigern

Was macht Menschen wirklich glücklich?

Der World Happiness Report 2026 (Welt-Glücks-Bericht) ist erschienen – und Deutschland hat sich verbessert: von Platz 22 auf Platz 17. Der Report zeigt, dass äußere Faktoren wie Sicherheit und Einkommen sehr wichtig sind – aber innere Haltung, soziale Beziehungen und Gelassenheit entscheiden, wie glücklich wir uns fühlen. Ein Grund, genauer hinzuschauen: Was macht uns wirklich glücklich – und was können wir selbst dafür tun? Denn ich finde, bei Platz 17 ist noch Luft nach oben – und ich mag den Gedanken, dass wir einiges selbst in die Hand nehmen können.

In meinem Beitrag verbinde ich Expertenwissen mit meinen Erfahrungen als Coach und Englisch-Trainerin – ergänzt durch konkrete Praxisbeispiele. Dabei zeige ich Dir, wie Glück im Alltag greifbarer wird und was Du selbst dafür tun kannst.


Was bremst unser Glück?

Warum fällt es uns Deutschen oft schwer, glücklich zu sein?

Die deutsche Glücksforscherin Maike van den Boom, die aus Schweden auf uns schaut, benennt, was uns noch im Wege steht:

  • Perfektionismus
  • Angst vor Veränderung
  • Fehlende Gelassenheit

Sie erklärt im ZDF-Interview:

„Wir Deutschen stehen uns selbst im Wege, weil wir uns gerne an Regeln halten. Wir wollen Sicherheit und dass die Dinge so laufen, wie wir uns das vorstellen. Aber das ist heute nicht mehr so. Und damit haben wir Schwierigkeiten. Das steht unserem Glück im Weg.“

Und im Interview mit dem rbb: „Uns Deutschen fehlt es an Gelassenheit und Zuversicht. Wir neigen dazu, in Angst und Schockstarre zu rutschen – gerade bei all den Veränderungen um uns herum. Verständlich, aber nicht förderlich für unser Glück.“

Was Deutschland von den Nordeuropäern lernen kann

„Die Skandinavier fangen einfach an – ohne Furcht. Veränderungen sind ihr tägliches Brot. Sie kennen die German Angst nicht und machen einfach mal. Und sie sind deswegen sehr viel schneller, innovativer, kreativer und auch glücklicher.“

Und der Report bestätigt: Finnland führt die Liste zum neunten Mal in Folge an.


Tafel auf der steht dass Perfektion Stagnation ist das macht uns nicht glücklich

Wie beeinflusst Perfektionismus unser Glück?

Ob im Coaching oder im Englisch-Training: Das Muster ist oft das gleiche. Viele haben gelernt, dass Fehler schlecht sind. Der innere Kritiker übernimmt – das kostet Energie und bremst uns aus.

Beim Englisch-Training erlebe ich das immer wieder: Der Fokus liegt auf Fehlervermeidung statt auf Kommunikation. Pausen entstehen weniger durch Wissenslücken, sondern vielmehr durch den Wunsch, perfekt zu sprechen. Das klingt dann oftmals angestrengt – und hemmt den Sprechfluss. Viele tragen diesen Mindset noch aus der Schule in sich.

→ Perfektionismus blockiert nicht nur das Lernen, sondern auch das persönliche Glück.

Laut Maike van den Boom gibt es in Skandinavien kein Richtig oder Falsch. In Schulen und Unternehmen interessiert vielmehr die Frage: Warum hat er oder sie das gemacht? Was hat ihn/sie dazu bewegt, das zu machen? Sie fragen nach und kommen somit zum Kern. Und Maike van der Boom sagt auch, dass es Wertigkeit bei Berufen nicht gibt.

Ein kurzer Ausflug zum Englischsprechen

Ja, Engländer setzen Englisch im Business voraus, aber kein perfektes. Wichtiger ist ihnen Deine Persönlichkeit und ein guter Sinn für Humor. Das finde ich sympathisch.

Pragmatismus, Toleranz und Kreativität verbinde ich auch mit England. Was bringt Dir fehlerfreies Englisch, wenn Dein Gegenüber Dir nicht mehr zuhört, weil die Unterhaltung zu langatmig ist?

Perfectionism kills creativity, deswegen weg vom Perfektionismus hin zum Fehlermachen mit einem „Nobody is perfect“– und „Yes, I can!“-Mindset.


Ein Kleeblatt steht für das kleine Glück laut Welt-Glücks-Bericht

Drei Formen von Glück 

Welche Arten von Glück gibt es?

Maike van den Boom (SWR-Interview) unterscheidet drei Formen von Glück:

1. Euphorisches Glück – das „frisch-verliebt“-Gefühl. Schön, aber vergänglich. Wer dauerhaft auf Wolke 7 schwebt, trifft schlechte Entscheidungen und wächst nicht.

2. Das glückliche Leben – bewusst, wertebasiert, nachhaltig. Glückliche Menschen sind kreativer, produktiver, loyaler und weniger krank. Sie sind intrinsisch motiviert – aus eigenem Antrieb, nicht weil es Druck von außen gibt.

3. Zufriedenheit – das Tückischste. Man kann den eigenen Anspruch so weit senken, dass man gerade noch „zufrieden“ ist, obwohl die Umstände längst nicht mehr stimmen. Zufriedene Menschen sind laut van den Boom oft behäbiger und extrinsisch motiviert.

Ich kann ihre Erklärung zu Zufriedenheit gut nachvollziehen. Gleichzeitig hat Zufriedenheit für mich, wenn ich das Wort auf „Frieden“ zurückführe, eine eigene Qualität: innere Ruhe, innerer Frieden.  – Ein wunderbares Gefühl.


Glück ist nicht die Abwesenheit von Unglück

Das klingt vielleicht paradox. Aber: Krisen sind notwendig. Sie sind der Motor für Veränderung – als Mensch und als Gesellschaft. Glücksmomente sollen Momente bleiben – gerade weil sie so wertvoll sind, so Maike van der Boom.

Unser Glücksempfinden ist natürlich nicht losgelöst von äußeren Umständen – und auch unsere Gene spielen eine Rolle: Internationale Studien legen nahe, dass etwa 30 bis 40 Prozent unserer Fähigkeit glücklich zu sein, genetisch bedingt ist. Und gleichzeitig gibt es eine Menge, was wir auf der persönlichen Ebene machen können.


Notebook in dem ich meine Glückstipps notiere

10 Wege zu mehr Glück – direkt umsetzbar + Praxisbeispiele

1. Selbstmitgefühl – das Fundament

  • „Ich gebe mein Bestes und das ist gut genug.“

Oftmals sind wir unsere härtesten Kritiker. Ein wirksames Gegenmittel: das innere Narrativ umschreiben. Mantras helfen – nicht durch Magie, sondern durch Wiederholung. „Ich gebe mein Bestes, und das ist genug.“ Der stete Tropfen höhlt den Stein. Das ist ein Prozess – kein Schalter.


  • Praxisbeispiel Coaching: Mut zum Vorstellungsgespräch

Eine Kundin wollte sich beruflich verändern. Das Vorstellungsgespräch auf Englisch machte ihr Angst. Wir übten – begannen mit leichteren Situationen, um Sicherheit aufzubauen und steigerten uns Schritt für Schritt bis hin zu anspruchsvollen Gesprächen.

Es lief gut und trotzdem blockte sie ab.

Ich fragte: „Was würde im schlimmsten Fall passieren?“
Sie: „Ich bekomme die Stelle nicht.“
Ich: „Und was würde das bedeuten?“
Sie: „Ich bliebe in meiner alten Stelle.“
Ich: 
„Aber du hast es wenigstens versucht.“
Sie nickte, lächelte.  „Ja. Ich bin ängstlich – aber ich stelle mich meinen Ängsten. Und das macht mich stolz.“

Wir hatten im Coaching vorab geübt, dass sie sich selbst mit Mitgefühl begegnet, auch wenn etwas nicht gelingt – anhand alltäglicher Situationen. Das half ihr in diesem Moment und ließ sie weitermachen.

Bei unserem letzten Treffen erzählte sie mir, dass sie die Stelle nicht bekommen hatte – doch sie hatte sich innerhalb ihrer Firma weiterentwickelt.

„Ich habe mich nicht nur beruflich weiterentwickelt, sondern vor allem persönlich“, sagte sie.

Mut zum Ausprobieren stärkt Selbstvertrauen und das Glücksgefühl.

Psychologischer Hintergrund: Das Durchdenken von Worst-Case-Szenarien ist eine Technik aus der kognitiven Verhaltenstherapie. Das Schattenkind-Konzept und der Aufbau von Selbstmitgefühl sind anerkannte Coaching-Ansätze, um alte Schutzreflexe zu lösen. (Stefanie Stahl)


2. Haltung – Werte kennen und leben

  • Kenne Deine persönlichen Werte, nicht nur gesellschaftliche Erwartungen.
  • Stehe zu Deiner Meinung, auch wenn sie unbequem ist.

Zwei Fragen, die sich lohnen: Was sind eigentlich Deine Werte – nicht die der Gesellschaft? Und: Lebst Du sie?

Beruf, Titel, Gehalt – das sind gesellschaftliche Erwartungen. Aber sind das auch Deine? Menschen mit einem klaren Wertekompass und innerer Unabhängigkeit wirken zufriedener und stabiler. Nicht weil sie alles haben. Sondern weil sie wissen, was für sie zählt.

Dazu gehört auch: Verbiege Dich nicht, um anderen zu gefallen. Stehe zu Deiner Meinung, auch wenn sie unbequem ist. Umgib Dich mit Menschen, die Dich respektieren und Dir echtes Feedback geben – dabei kommt es auf das Wie an.


3. Emotionen – Deine inneren Botschafter

  • Emotionen sind kein Hindernis. Sie sind Information.

Traurigkeit, Angst, Wut – all das hat eine Funktion. Es lohnt sich zu fragen: Was möchte mir dieses Gefühl sagen? Soll ich Tempo herausnehmen? Etwas aus einer anderen Perspektive betrachten? Gehe dem Gefühl auf den Grund.

Anja Lamprecht-Löwe hat einen sehr guten Beitrag zu Gefühlen geschrieben:
Gefühle als Lebenskompass: So wird deine Geschichte lebendig


  • Praxisbeispiel Englisch: Wenn das eigentliche Problem tiefer liegt

Ein Kunde hatte sich in seinem Unternehmen hochgearbeitet. Sein Englisch war fachlich solide – aber es fehlte ein Flow. Er war zu bedacht, keine Fehler zu machen. Verständlich: Er wollte Kompetenz ausstrahlen.

Wir arbeiteten an Small Talk, an spontanen Gesprächen, an Leichtigkeit. Sein Englisch blieb zäh.

Irgendwann sagte ich zu ihm: „Ich bin der Meinung, dass wir mit normalem Englisch-Training nicht weiterkommen. Das Problem liegt tiefer. Magst Du Dir das anschauen? Dann würden wir im Coaching daran arbeiten.“

Er schaute mich an: „Ich habe auch schon gemerkt, dass ich auf der Stelle trete. Ich habe dich kennengelernt und ich vertraue dir. Dann lass uns mit Coaching weitermachen.“ 

Er stammte aus einem sehr leistungsorientierten Elternhaus mit wenig emotionaler Wärme. Er identifizierte sich über seine Erfolge. Emotionen, Kreativität, Körpergefühl waren Herausforderungen für ihn.

Über Improvisation brachten wir mehr Leichtigkeit und Humor in die Stunden. Er merkte: Nahbarkeit untergräbt seine Autorität nicht. Im Gegenteil – er wurde für sein Team zugänglicher und die gemeinsamen Ergebnisse verbesserten sich.

Sein Englisch wurde flüssiger: kürzere Sätze, mitunter einfache Worte – die Fachsprache beherrschte er. Er musste nicht mehr „perfekt“ klingen. Er konnte sich auf das konzentrieren, was er wirklich gut konnte. Englisch wurde zum Mittel zum Zweck.

Psychologischer Hintergrund: Führungsforschung (u.a. Amy Edmondson, psychologische Sicherheit) zeigt: Nahbarkeit untergräbt Autorität nicht – sie stärkt sie, wenn sie mit Klarheit einhergeht.


4. Dankbarkeit

  • Notiere täglich kleine Dinge, für die du dankbar bist → verschiebt Fokus vom Negativen aufs Positive.

Like it or not, aber unser Gehirn ist darauf trainiert, den Fokus aufs Negative zu lenken. Aus einem wichtigen, evolutionären Grund: der berühmte Säbelzahntiger. (In meinem Beitrag „Schlechte Angewohnheiten ablegen“ schreibe ich ausführlicher darüber.)

Keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Verschiebe lieber die Balance & erweitere Dein Denken, in dem Du die Dinge wahrnimmst, für die Du dankbar bist. Z.B. mit einem Dankbarkeitstagebuch. Vielleicht magst Du es schön gestalten, so dass es Dir schon Freude bereitet, wenn Du es siehst.

Das schult Deine Wahrnehmung für die schönen Dinge im Leben.


5. Realitätsbezug & Perspektivwechsel: ASK Prozess

  • A = Accurate: Ist der Gedanke richtig?
  • S = Sensible: Vernünftig oder Angst-basiert?
  • K = Kind: Freundlich gedacht?

Die meisten Sorgen treten nicht ein. It’s as simple as this. (So einfach ist das.)

Fragen stellen um zu sehen was uns glücklich macht Welt-Glücks-Bericht

Im Magazin Psychologies empfiehlt die Psychologin Dr. Meg Arroll einen Realitätscheck mit der ASK-Methode:

  • A steht für „Accurate“: Ist der Gedanke richtig? Was ist der Beweis dafür? Wir treffen oft Annahmen, die kein genaues Bild der Realität darstellen.
  • S steht für „Sensible“: Ist der Gedanke vernünftig – oder steckt Angst dahinter? Das ist ein fehlgeleiteter Versuch, der unserer Sicherheit dienen soll. Da die Grundlage dieser Gedanken jedoch auf Angst basiert, sind sie oft unlogisch.
  • K steht für „Kind“: Ist dieser Gedanke freundlich? Wenn nein, welche Funktion erfüllt diese Art des Denkens?

(accurate = richtig | sensible = vernünftig | kind = freundlich)


6. Lachen – unterschätzte Medizin

  • Verbessert Stimmung, Immunsystem, soziale Bindung

Lachen verbessert die Stimmung, stärkt das Immunsystem und fördert soziale Verbindung. Und weil Lachen die beste Medizin ist, so der Volksmund, habe ich dem Thema „Lachen macht glücklich & gesund“ einen eigenen Blogbeitrag gewidmet. – Happy Reading. 🙂


7. Komfortzone & Bubble verlassen

  • Neue Erfahrungen = Wachstum
  • Kleine Schritte („Baby steps“)

Wer nur in der eigenen Bubble bleibt – unter Gleichgesinnten, mit den gleichen Gedanken – wächst nicht. Immer wieder das Gleiche zu erleben gibt ein vermeintliches Gefühl von Sicherheit und Kontrolle, macht uns aber zunehmend ängstlicher gegenüber allem, was neu und ungewohnt ist.

Probiere Dich aus. Lass Dich auf Neues ein. Nicht alles wird auf Anhieb gelingen: Dann kommt das Mantra unterTipp 1 sehr gut zum Einsatz. 🙂

Nur wer sich immer wieder Herausforderungen stellt und bereit ist, an ihnen zu wachsen, wird sich weiterentwickeln. Dafür reichen schon sog. Baby steps. Du entscheidest, welches Tempo für Dich passt.


8. Resilienz – die Kraft in Dir

  • Krisen sind Teil des Lebens – Akzeptanz & Aufstehen stärken dich nachhaltig

Krisen sind keine Unterbrechung des Lebens. Sie sind Teil davon. Resilienz bedeutet nicht, unverwundbar zu sein – sondern wieder aufzustehen und daran zu wachsen.

Was ist Resilienz?

Resilienz ist die Fähigkeit, trotz Stress und Rückschlägen stabil und handlungsfähig zu bleiben.

Hier findest Du mehr zum Thema Resilienz sowie eine Kurzgeschichte: Resilienz.

Ein besonders wichtiger Resilienzfaktor: Akzeptanz. Es kostet enorm viel Energie, gegen Dinge anzukämpfen, die sich nicht ändern lassen. Erst wenn wir das Unvermeidliche annehmen, öffnen sich neue Wege.

Reinhold Niebuhrs Gelassenheitsgebet bringt es auf den Punkt „Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die nicht zu ändern sind, den Mut, Dinge zu ändern, die geändert werden müssen und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Zu Gelassenheit habe ich einen Blogbeitrag geschrieben: „Das Ja, und-Prinzip für mehr Gelassenheit“.


9. Beziehungen & Miteinander

  • Glück beginnt mit Dir selbst, wird aber durch soziale Verbundenheit verstärkt

Glück beginnt mit der Beziehung zu Dir selbst. Aber es braucht auch andere.

Die Forschung zeigt: In Ländern mit hohem gegenseitigem Vertrauen – wie in Skandinavien (ca. 65–70 %) – sind die Menschen glücklicher. In Deutschland liegt dieses Vertrauensniveau bei rund 38 %, je nach Studie.

Wenn jemand wirklich an uns interessiert ist und „Wie geht es dir?“ keine Floskel ist – öffnet das etwas. Der Wunsch nach Gemeinschaft ist da. Er muss nur aktiviert werden. Das können wir alle tun – privat wie beruflich.

„Der Motor dafür, dass eine ganze Gesellschaft glücklicher werde, ist vor allem der Umgang untereinander und mit sich selbst“, so Maike van den Boom.“ Die Skandinavier sind unglaublich gut darin, liebevoll mit sich selbst und mit anderen umzugehen, sich und andere wachsen zu lassen.“

Das zu nutzen, um als gesamte Gesellschaft weiterzukommen, sei das Geheimnis des Glücks.


10. Bewegung + Natur

  • Bewegung + Natur – die natürlichen Heilmittel

Hier verbindest Du einiges, was guttut – und gerne im Mix: Bewegung, die Deine Stimmung hebt, die Ruhe der Natur sowie frische Luft & Licht, die Deinen inneren Rhythmus unterstützen. (Suzy Reading, Psychologin)
Grün – in all seinen Nuancen – beruhigt die Augen und unterstützt Dich dabei, bei Dir anzukommen.


Sprachenlernen als Spiegel der inneren Haltung

  • Praxisbeispiel Englisch: Umschreiben statt blockieren

Ein Kunde sprach flüssig Englisch – für ein gutes Gespräch absolut ausreichend. Dann fehlte ihm plötzlich ein Ausdruck. Die Unterhaltung stockte. Er hätte den fehlenden Ausdruck locker umschreiben können.

Ich: „What else can you say instead of „Es ist egal.“?“
Er überlegte: „Ich hänge gerade fest.“
Ich: „No worries. How about: „Ich kann von zu Hause arbeiten oder im Büro – ich habe die Wahl“?“
Er: „I can work from home or in the office – my choice.“
Ich: „Perfect. And now the missing phrase: „It doesn’t matter where I work.“

Dann spiegelte ich ihm, dass kein Mensch hört, wenn ihm ein Ausdruck in der Unterhaltung fehlt und er diesen umschreibt – das müssen wir ständig tun.

Der Umweg über die Umschreibung ist kein Umweg – er ist das eigentliche Training. Wer gelernt hat, Gedanken flexibel auszudrücken, bleibt im Gespräch flüssig, auch wenn ein Wort fehlt. Das macht u.a. den Unterschied zwischen einer fließenden Unterhaltung und einer stockenden.

Flexibilität und Improvisationsvermögen kommen uns im Leben ganz generell zugute.


Für mich persönlich 

Glücklichsein ist eine Entscheidung – kein Zustand, der einfach passiert. Ja, äußere Umstände spielen eine Rolle. Aber wir haben mehr Einfluss, als wir oft glauben.

Für mich persönlich kommt noch mein Glaube dazu – er gibt mir Vertrauen, Halt und Liebe. Liebe ist für mich das verbindende Element, das uns alle zusammenhält.

Wir alle können unseren Beitrag leisten – to make this world a better place.

Oder wie Maike van den Boom so sinngemäß sagte: Wir alle sind die Gesellschaft. Jede/r Einzelne von uns ist die kleinste Einheit der Gesellschaft. Wenn wir alle einen Beitrag leisten, dann verändert sich etwas. Wir sind nicht hilflos.

Was macht Dich glücklich? Kleeblatt steht fuer Glueck was macht uns gluecklich Welt-Gluecks-Bericht


10 Wege, Dein Glück zu steigern

  1. Selbstmitgefühl – das Fundament
  2. Haltung – Werte kennen und zu sich stehen
  3. Emotionen – Deine inneren Botschafter
  4. Dankbarkeit
  5. Realitätsbezug & Perspektivwechsel: ASK-Prozess
  6. Lachen – unterschätzte Medizin
  7. Komfortzone & Bubble verlassen
  8. Resilienz – die Kraft in Dir
  9. Beziehungen & Miteinander
  10. Bewegung in der Natur

Was macht Dich wirklich glücklich?

Neben den zehn Punkten oben, vergiss nicht:
Jeder Schritt zählt. Auch kleine: „Ich gebe mein Bestes – und das ist genug.“

Kleeblätter und Hufeisen das macht uns glücklich Welt-Glücks-Bericht

Was macht Dich glücklich? Ich freue mich, von Dir zu hören.


Was kann ich tun, wenn ich alleine nicht weiterkomme?

Coaching oder bei Englisch gezieltes Training unterstützen Dich bei Deinem persönlichen Anliegen.

Wenn Du Dich in einem der Beispiele wiedererkennst – oder merkst, dass Du alleine nicht weiterkommst, dann schau Dir gerne mein Coaching-Angebot oder Englisch-Training an.

Ein kostenloses Kennenlerngespräch ist der einfachste erste Schritt, um Klarheit und Motivation zu gewinnen.

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Bettina Bonkas, Coaching + Training | Im Ärmchen 3, D-61273 Wehrheim im Taunus | Contact | Impressum | Data Protection | Datenschutz Cookie-Settings | Cookie-Einstellungen