Ein Lächeln verzaubert – nicht nur im Advent &
Fairständigen – für ein respektvolles Miteinander
Zum zweiten Advent bekam ich das Video oben zugeschickt mit der sehr schönen Botschaft: Ein Lächeln verzaubert – nicht nur im Advent. Also, bei mir hat’s funktioniert:-) Und vor ein paar Wochen bekam ich die Impulspost der evangelischen Kirche zum „Fairständigen„ und ich dachte mir: Beides möchte ich mit Dir teilen. Ich finde, unsere Gesellschaft hat derzeit, aber auch generell, ein Lächeln und ein Fairständigen für ein respektvolles Miteinander sehr nötig.
Fairständigen für ein respektvolles Miteinander
Vielleicht bin ich naiv oder eine hoffnungslose Romantikerin, aber Weihnachten ist für mich zuallererst ein Fest der Liebe. Klar weiß ich um den Konsumrausch, den Vorweihnachtsstress und Reibereien innerhalb der Familie, aber die Worte Martin Luther Kings haben für mich eine größere Wirkungskraft: „Es gibt keine größere Kraft als die Liebe. Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis.“ (Die Botschaft von Weihnachten). Und deswegen möchte ich mit Dir die Impulspost der evangelischen Kirche teilen, ein wenig abgewandelt und ergänzt um meine eigenen Gedanken.
Fairständigen für ein respektvolles Miteinander – 10 Tipps zum alltäglichen Gebrauch:
Ich denke, also bin ich oder Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt
Ich denke, also bin ich oder Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt
„Ich bin irgendwie in einem Tief. Alleine komme ich da nicht heraus“, sagte mir mein Klient und war erstaunt, meine Antwort zu hören: „Ich habe gelernt, Tiefs willkommen zu heißen. Sie zeigen mir an, dass etwas nicht in Ordnung ist und meiner Aufmerksamkeit bedarf. Wir Menschen sind bequem. Wir handeln oftmals erst aus einer Not heraus. Erst dann sind wir bereit, unsere Komfortzone zu verlassen und uns auf Änderungen einzulassen. Mittlerweile lasse ich es nicht mehr bis zum Tief kommen, sondern agiere vorher.“
Dennoch kommen wir an Tiefs in unserem Leben nicht vorbei, denn das Schicksal wirft uns immer wieder Steine in den Weg. Ich habe aber gelernt, aus Tiefs schneller wieder herauszukommen. Das gibt mir die Möglichkeit, mit einer anderen Gestaltungskraft zu agieren und zu handeln im Sinne von: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt:-) Meistens bedarf es dafür eines Spiegels in Form von anderen Menschen, die uns zu mehr Klarheit verhelfen und damit unsere Perspektive zurechtrücken. – „Ich denke, also bin ich.“* Die Entscheidung liegt auch bei mir, wie ich meine Welt gestalten möchte.
*René Descartes (franz. Philosoph)
Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. – Und wie?
Die Magie einer guten Geschichte – Im Gespräch mit dem Autoren und Communication Professional James Schofield
Erinnerungen: Englisch & ich
Die Magie einer guten Geschichte: Ich erinnere mich noch gut daran, als wir in der sechsten Klasse, im zweiten Jahr Englisch, eine Nacherzählung schreiben sollten. Selbst etwas schreiben!? In English?? NIE IM LEBEN! Ich war so aufgeregt, dass ich meiner Mutter sagte, dass ich krank sei. Ich habe diese Arbeit nie geschrieben und später, in der Oberstufe, war ich froh, als ich endlich die Mittelstufe mit den ganzen Grammatikübungen hinter mir lassen konnte und der Fokus auf dem eigenständigen Schreiben lag. Nein, Englisch und ich waren nicht wirklich die besten Freunde in der Mittelstufe. Mittlerweile sind wir schon lange gut befreundet und ich mag Grammatik richtig gerne:-)
Tja, und wenn ich wenn ich schon dabei bin, aus dem Nähkästchen zu plaudern: Für Deutsch mussten wir einmal eine Kurzgeschichte schreiben. Mir fiel partout nichts ein, über was ich schreiben könnte, also habe ich etwas gemogelt und aus anderen Geschichten wild zusammengetragen, weil mir so keine Ideen kamen. Heute macht es mir Spaß, Kurzgeschichten zu schreiben und gelesen habe ich schon immer sehr gerne. Kennst Du das Gefühl: Abtauchen in andere Welten, Menschen kennenlernen, die man ungerne wieder verlässt und die Realität hinter sich lassen? Herrlich! Fürs Lesen gilt bei mir ohnehin: gute Geschichten gehen immer:-)
Die Magie einer guten Geschichte – Im Gespräch mit dem Autoren und Communication Professional James Schofield
Das gilt auch für das Spotlight Magazin und die Business Spotlight. Ich freue mich immer, wenn ich Neues aus den unterschiedlichsten Bereichen lerne. Besonders gerne lese ich aber auch die Kurzgeschichten. In der Juni-Ausgabe von der Business Spotlight (6/2021) gefällt mir die Geschichte von dem Autoren und Communication Professional James Schofield ausgesprochen gut: Pitch perfect – Die geniale Idee für eine Dating-Software, aber wie bei einem IT-Unternehmen anpreisen? Ich lese schon seit vielen Jahren seine Geschichten und finde sie clever, vielseitig & abwechslungsreich. Und ich mag die Idee: (Business) Vokabular verpackt in kurzweiligen und oftmals amüsanten Geschichten. Das Gehirn mag es gerne abwechslungsreich und auch absurd & mit der Einbindung in Geschichten ist es für das Gehirn ohnehin leichter, eine Verbindung herzustellen (connect). Für Spotlight schreibt James Schofield die sehr erfolgreiche Ms Winslow-Reihe, die z.B. auch über Amazonerhältlich ist. Ich habe Kontakt zu ihm aufgenommen und er machte mich auf die Podcast Version seiner Geschichten aufmerksam.
Tja, und ich dachte mir: Es ist doch viel interessanter, wenn er selbst zu Dir spricht:-)
If I could turn back time – Ich bin Mitglied beim AEU(Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer). In der Coronazeit begannen wir damit, uns täglich Impulse zu schicken: Nachdenkliches, Anregendes, Lustiges. Ich hörte mir den heutigen Impuls an, die Worte Jesus zu Nikodemus: „Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ begleitet von den Worten der Impulsgeberin, die reflektierte, wie das wohl wäre, nochmals neu anfangen zu können und ich dachte mir: „Ja, was wäre denn if I could turn back time?“ Wenn ich die Zeit zurückdrehen und nochmal ganz von vorne anfangen könnte?
Wer kennt das nicht: Neben den täglichen Aufgaben kümmern wir uns noch um die vielen kleinen Extras, die hineingeweht kommen und hoffen, dass diese reibungslos laufen werden. Soweit mit dem Wunschdenken. Die Realität sieht oftmals anders aus. Wenn Menschen miteinander zu tun haben, kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten. Dabei macht resiliente Kommunikation, eine Kommunikation auf Augenhöhe, das Zusammenleben deutlich einfacher. Mehr zum Thema Resilienz findest Du hier: gelebte Resilienz.
Die Sache mit der Katze
Was hat jetzt die Katze damit zu tun? Eine Menge, aber nur indirekt. Vor kurzem ging es unserer Katze sehr schlecht. Die Tierärztin war die erste, sehr erfolgreiche Anlaufstelle, und auch unsere äußerst kompetente Beraterin, von der wir unser Futter beziehen. Unserer Katze ging es zwischenzeitlich wieder sehr gut, aber es war eine weitere Untersuchung notwendig, für die mir unsere Beraterin eine Tierheilpraktikerin empfahl, zu der ich Kontakt aufnahm. Wir schrieben uns wiederholt per WhatsApp. Ich schrieb auch an Sonn- und Feiertagen, je nachdem, wann ich Zeit hatte und so, wie ich es normalerweise mache und auch von meinen Kunden kenne. Sie erwarten von mir keine sofortige Antwort, es sei denn sie machen es dringend. Bei mir ist es genauso, ich wollte das Thema adressiert haben und mich anderen Aufgaben zuwenden. Das teilte ich ihr in meiner letzten Nachricht auch so mit: Ihre Antwort würde kommen, wenn sie die Zeit dazu findet. Und ihre Antwort kam.
Kennst Du das Gefühl, zurechtgewiesen und wie ein unartiges Kind behandelt zu werden? So erging es mir. In der Nachricht, die sie mir hinterlassen hatte, erklärte sie mir den Ablauf ihrer Praxis: WhatsApp-Nachrichten außehalb der Praxiszeiten nur im Notfall. Allerdings tat sie dies nicht sachlich-erklärend und auf Augenhöhe, sondern mit Wiederholungen und in einem vorwurfsvollen, maßregelnden Ton: vom kritisch-autoritären Eltern-Ich zum Kind-Ich. (Transaktionsanalyse). Das war nicht die Art von Nachricht, die ich erwartet hatte und ich war erst einmal etwas geplättet und auch verärgert: Was war das denn gerade? Sofort meldete sich aber auch eine Stimme in mir, die mir sagte: Die Frau ist überfordert, vielleicht sogar (zeitlich) sehr überfordert. Ich legte mein Handy erst einmal beseite und ignorierte ihre Nachricht. Das war mir gerade zu blöde. Später hörte ich mir meine Nachricht nochmals an und fand meinen Ton absolut in Ordnung. Mir ist bewusst, dass meine Einschätzung subjektiv ist, aber für mich gab es keinen Grund für ihre Reaktion. Das machte mir nochmals deutlich, dass das Problem bei ihr lag und ich ihr Problem nicht zu meinem machen würde.
Ich reagierte erst einmal gar nicht, mir war aber klar, dass ich reagieren würde, da mich ihr Ton in der Vergangenheit schon einmal verärgert hatte. Außerdem werde ich unter Umständen wieder mit ihr zu tun haben, da ist für mich wichtig, dass wir eine respektvolle Kommunikation miteinander pflegen.
Bücher und Hörbücher auf Englisch: In unseren Englisch-Coachings werden wir immer wieder darauf angesprochen. Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden, deswegen habe ich nicht Bücher, sondern Verlagshäuser herausgesucht. Sie bieten Bücher & Hörbücher auf verschiedenen Niveaustufen an, von Anfängern bis Fortgeschrittenen, und auch beim Genre kannst Du auswählen. Hörbücher waren mir auch sehr wichtig, denn ich weiß von meinem Sohn & Teilnehmern, dass nicht alle gerne lesen. – Einen konkreten Buchtipps gibt’s unten auch.
Vor einigen Jahren war ich bei einem Training vom Cambridge Verlag. Ein Trainer berichtete von seiner Erfahrung mit Büchern. Er unterrichtete drei Gruppen mit dem gleichen Niveau. Einer Gruppe gab er Bücher, einfach so. Zuerst waren die Teilnehmer nicht begeistert: Noch mehr Arbeit? – Nein! Lesen just for fun. Der Trainer berichtete, dass das Niveau der Gruppe mit dem Lesematerial später höher war, obwohl sie nicht mehr im Unterricht gemacht hatten.
Genau dazu möchte ich Dich einladen: Reading or listening, just for fun. Kein Heraussuchen von Vokabeln, kein Lernen von neuen Wörtern – just having fun with English. – Mit Büchern & Hörbüchern auf Englisch.
Ich fange mit Magazinen an, die ich selbst seit Jahren lese und die ich wärmstens empfehlen kann. Das Spotlight Magazin ist für mich eher zum „Wohlfühlen“, aber auch mit sehr interessanten Informationen, z.B. Reiseberichte oder aus der Rubrik „Science & Nature“: Why do we yawn (gähnen)? Mit Business Spotlight bin ich über Trends z.B. über AI (artificial intelligence) oder Work & Life-Trends, z.B. digital nomads, informiert.
Kreativ fürs Englisch lernen: Creativity at its best – a skin illusionist. Du weißt nicht, was das ist? Wusste ich früher auch nicht. Schau Dir am besten dieses Video an, das ich von einer Teilnehmerin zugeschickt bekam. Bei dem Video passt alles: Die unglaublichen Illusionen, die Musik.
Ich habe mal ein bisschen gegoogelt, was Moxi Maker macht. Hier ist das Manifest von ihrer Webseite, das ich im Anschluss übersetzen werde:
Das Sonnenkind in Dir – Selbstliebe, Leichtigkeit und Lebensfreude neu entdecken. Der Untertitel des Buches „Das Sonnenkind Prinzip“, das ich dir gleich noch vorstelle.
Lass dich inspirieren, wie du dein Sonnenkind aktivierst und mehr Leichtigkeit und Lebensfreude in dein Leben einlädst. Weiter unten erzähle ich dir, wie eine Impro-Übung mein Sonnenkind geweckt hat und ich eine Kurzgeschichte geschrieben habe, die du hier lesen kannst. 🙂
Wenn unsere Leichtigkeit verlorengeht
Im Trubel des Lebens verlieren wir oft unsere Leichtigkeit. Wir tragen Verantwortung im Job, kümmern uns um Familie und Eltern, erleben Stress und Herausforderungen. Selbst in der Freizeit hetzen wir von Termin zu Termin oder arbeiten an uns – sei es unser Körper, Mindset oder die Technik im Sport. Und ehe wir uns versehen, sind wir nur noch am Funktionieren, immer im Modus der Pflichterfüllung. Ganz unmerklich geht die Leichtigkeit dabei verloren. Und damit unsere Lebensfreude. Es gibt viele Bücher über das verletzte innere Kind, aber was ist mit dem Sonnenkind?
ResilienzaufYouTube: Von meinem Sohn weiß ich, dass nicht alle gerne lesen;-) Ich stelle auf YouTube immer wieder Videos, die sich mal direkter, mal im weitesten Sinne mit dem Thema Resilienz beschäftigten. Und häufig ergänze ich die Botschaft durch eine selbst geschriebene Kurzgeschichte. Hier sind meine YouTube Videos:
Das 1. Video ist auf Englisch:
Emotional Resilience: How to Manage Stress and Connect with Yourself & Others
Stress is a fact of life for most people. Find out how stress affects us and learn about the importance of emotional resilience. Get ideas on how you can feel more balanced and be able to react in real-time, for your own well-being and for that of others.
So stärkst Du Dein Psychologisches Immunsystem
Für unser körperliches Wohl tun wir eine Menge – aber was ist mit unserem psychologischen Immunsystem? So wie Dein körperliches Immunsystem Dich vor Krankheiten schützt, hilft Dir Dein psychologisches Immunsystem, mit Stress und Belastungen umzugehen – im Alltag und in Krisenzeiten. In meinem Video erkläre ich, was dahintersteckt und gebe Dir Tipps, wie Du es stärken kannst.
In dieser Kurzgeschichte geht es um Zuversicht & die Kraft des Miteinanders – besonders in herausfordernden Zeiten. Highlight: Ich lese die Geschichte zusammen mit meiner Freundin Amelia aus England – auf Deutsch & Englisch. Anschauen, -hören oder lesen – it’s your choice!! 🙂
… ist eine (Weihnachts)Geschichte, die uns zeigt: Gutes findet sich auch in unserem täglichen Leben.
„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ (angelehnt an Goethe). Ja, Gutes findet sich auch in unserem täglichen Leben. Und mit Gestaltungswillen können wir nachhelfen. Meine Kurzgeschichte ist vielleicht eine Inspiration für Dich. – Eine Geschichte nicht nur zu Weihnachten.
Viele von uns kennen das in der ein oder anderen Form ziemlich gut: Weiteressen, obwohl wir schon satt sind. Mit Essen gegen die Frustration eines disregulierten Nervensystems angehen. Oder abends zu lange aufbleiben, die Zeit mit Dingen verbringen, die uns nicht guttun. Die Liste lässt sich beliebig fortführen.
Schlechte Angewohnheiten ablegen – diese 6 Tipps helfen Dir dabei: Spannende Hintergrundinfos zum Gehirn & praktische Tipps zum Umsetzen: https://bettina-bonkas.com/schlechte-…
In diesem YouTube-Video geht es um einen entspannteren Umgang mit Stress und Herausforderungen:
Stress, Herausforderungen & Krisen kannst Du nicht verhindern, aber Deinen Blick darauf und wie Du damit umgehst, kannst Du beeinflussen. – Das bedarf der Übung. Und Zeit. Denn wenn wir eingefahrene Denkmuster und Verhaltensweisen durch neue, konstruktive ersetzen möchten, muss sich das erst mal in unserem Gehirn einspuren, es müssen neue Vernetzungen in unserem Gehirn aufgebaut werden.
Lass Deine Ziele Realität werden – jeder Schritt zählt …
… auch sog. „baby steps“. Mit einer niedrig angesetzten Messlatte schaffen wir uns Erfolgserlebnisse und positive Erfahrungen, was dazu führt, dass wir dranbleiben, so BJ Fogg, Verhaltensforscher und Direktor am Stanford Behavior Lab. An seinem Boot Camp (Trainingslager) nahmen Menschen teil wie Mike Krieger, der Mitbegründer von Instagram. – Was BJ Fogg beschreibt, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
-> Den Beitrag kannst Du auch als Blogbeitraglesen.
In diesem YouTube-Video geht es um ein wertschätzendes Miteinander:
Die Botschaft von Weihnachten – eingebettet in einer Kurzgeschichte
Für ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander, geprägt durch Herzenswärme – anderen, und ganz wichtig, uns selbst gegenüber.
Dieser Beitrag ist immer aktuell, nicht nur zur Weihnachtszeit.
-> Den Beitrag kannst Du auch als Blogbeitraglesen.
Anmerkung zum „Du“: Mit dem Du überbrücke ich die Distanz, die zwischen uns, die wir uns nicht persönlich kennen, besteht.
„Eigentlich müsste ich was für mein Englisch tun.“
Diesen Satz höre ich oft. Vielleicht hast Du ihn auch selbst schon einmal gedacht – nach einem Urlaub, nach einem Gespräch mit internationalen Kollegen oder wenn Dir beim Lesen eines englischen Artikels auffällt, das da eigentlich mehr möglich wäre.
Die Motivation ist meist da. Am Anfang zumindest. Doch nach kurzer Zeit gerät das Englischlernen ins Stocken. Der Alltag kommt dazwischen, andere Dinge sind wichtiger und irgendwann wirkt das Ziel plötzlich viel größer, als am Anfang gedacht.
In meinem Beitrag Schritt für Schritt zum Ziel habe ich darüber geschrieben, wie wir unsere Ziele erreichen können und ein Beispiel aus eigener Erfahrung geteilt. Diesen Beitrag kannst Du übrigens auch auf YouTube ansehen.
Hier möchte ich nun näher darauf eingehen, wie man beim Englischlernen wirklich vorankommen kann – und warum auch kleine Schritte oft der Schlüssel zum Erfolg sind. Vieles davon gilt übrigens nicht nur fürs Englischlernen, sondern fürs Lernen ganz allgemein.
Realistische Zielsetzung
Der Verhaltensforscher BJ Fogg vom Stanford Behavior Design Lab – in seinem Bootcamp (Trainingslager) nahm u.a. Mike Krieger, der Mitbegründer von Instagram, teil – empfiehlt, die Messlatte sehr niedrig anzusetzen. Richtig niedrig, um tatsächlich eine Verhaltensänderung zu bewirken und erfolgreich Ziele zu erreichen.
Er selbst gestand sich beim Reinigen mit Zahnseide zu, zunächst nur einen einzigen Zahn zu reinigen. Doch wenn er schon dabei war, flosste er meistens alle Zähne. Das Entscheidende daran: Er setzte sich nicht unter Druck, sondern erlaubte sich bewusst ein sehr kleines Ziel.
Genau darin liegt eine wichtige Erkenntnis – auch beim Englischlernen.
Oftmals starten wir hochmotiviert, doch schohn nach kurzer Zeit erscheint uns der Weg zum Ziel zu weit. Das Ergebnis: Wir brechen ab, sind frustriert – vielleicht trösten wir uns mit Schokolade – sind noch frustrierter und haben einen Grund mehr, ein schlechtes Gewissen zu haben.
Wenn meine Teilnehmer beim Englischtraining mit zu hohen Erwartungen kommen – sei es, weil sie das Niveau noch nicht erreicht haben oder ein stressiger Tag hinter ihnen liegt – gehe ich so vor: